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PV-Förderung Vorarlberg 2026: Zuschuss für PV & Speicher

Von · · aktualisiert 3. Juli 2026 · 14 Min. Lesezeit

PV-Förderung Vorarlberg 2026: Zuschuss für PV & Speicher

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bund ist die zentrale Förderquelle: Der EAG-Investitionszuschuss (ÖMAG) fördert die neue Photovoltaikanlage mit bis zu 150 €/kWp und den gemeinsam installierten Batteriespeicher mit 150 €/kWh – jeweils maximal 30 % der Investitionskosten.
  • Speicher nur gemeinsam mit PV: mindestens 0,5 kWh je kWp Anlagenleistung, gefördert werden bis zu 50 kWh Speicherkapazität.
  • Drei EAG-Fördercalls 2026: 23.04.–11.05., 16.06.–30.06. und 08.10.–22.10. – Anträge sind nur innerhalb dieser Fenster möglich.
  • Made-in-Europe-Bonus: bis zu 20 % Zuschlag auf den PV-Zuschuss (Module, Wechselrichter) und 10 % auf den Speicher-Zuschuss bei europäischen Komponenten.
  • Vorarlberg-Besonderheit – vkw-Speicherbonus: Der Energieversorger vkw fördert 2026 neue Batteriespeicher mit 50 €/kWh (maximal 500 €) für Kundinnen und Kunden mit aufrechtem vkw-PV-Einspeisetarif.
  • Keine eigene Landesförderung für private Dach-PV – dafür fördert der Klima- und Energiefonds das Energiemanagement mit bis zu 600 €. Heizma übernimmt die gesamte Förderabwicklung.

Bis zu 150 €/kWp für die Photovoltaikanlage und 150 €/kWh für den Batteriespeicher sind 2026 in Vorarlberg drin – getragen vor allem vom EAG-Investitionszuschuss des Bundes über die Ökostromabwicklungsstelle Austria (ÖMAG). Regional kommen der vkw-Speicherbonus und die Energiemanagement-Förderung des Klima- und Energiefonds dazu; eine klassische Landesförderung für private Dach-PV gibt es dagegen nicht. Umso wichtiger ist es, die EAG-Fördercall-Fenster zu treffen. Dieser Guide zeigt die komplette PV-Förderung in Vorarlberg 2026 mit allen Beträgen, Fristen, Voraussetzungen und Rechenbeispielen. Stand: Juli 2026.

Alle Förderungen im Überblick

ProgrammFörderhöheFür wenKombinierbar?
EAG-Investitionszuschuss PV (Bund/ÖMAG)150 €/kWp (bis 10 kWp), 140 €/kWp (über 10–20 kWp), max. 30 % der KostenNeuerrichtung oder Erweiterung einer PV-Anlage, einkommensunabhängigja – mit Speicher-Zuschuss und Made-in-Europe-Bonus
EAG-Speicherförderung (Bund/ÖMAG)150 €/kWh, gefördert bis 50 kWh, max. 30 % der Kostennur gemeinsam mit neuer oder erweiterter PV-Anlage (mind. 0,5 kWh/kWp)ja – Teil desselben EAG-Antrags
Made-in-Europe-Bonus (Bund/ÖMAG)bis zu +20 % auf den PV-Zuschuss, +10 % auf den Speicher-ZuschussAnlagen mit europäischen Komponenten (White-List)ja – Zuschlag auf den EAG-Zuschuss
vkw-Speicherbonus50 €/kWh, max. 500 €vkw-Kundinnen und -Kunden mit PV-Einspeisetarif im Vorarlberger NetzgebietKombination mit der EAG-Speicherförderung prüfen wir individuell
Klimafonds: Energiemanagement Haushalte 202650 % der Kosten, max. 600 €Haushalte mit automatisiertem Energiemanagementsystem, das mind. zwei Komponenten steuertja – eigenständiges Bundesprogramm
Land Vorarlbergkeine Direktförderung für private Dach-PVSonderprogramm nur für PV-Überdachungen versiegelter Flächen (Betriebe, Landwirtschaft)–
Gemeindeförderungenje nach Gemeinde unterschiedlichBewohnerinnen und Bewohner der jeweiligen Gemeindemeist ja – prüfen wir mit

Wie viel davon bei Ihrem Dach konkret zusammenkommt, rechnet Ihnen unser Förderservice mit Förder-Rechner unverbindlich aus – inklusive kompletter Antragsabwicklung.

Welche PV- & Speicher-Förderungen gibt es in Vorarlberg 2026?

Die PV-Förderung in Vorarlberg 2026 kommt vor allem vom Bund: Zentrale Säule ist der EAG-Investitionszuschuss über die ÖMAG. Anders als beim Heizungstausch vergibt das Land keine eigenen Zuschüsse für private Dach-PV. Das Fördersystem hat mehrere Ebenen:

  • Bund (EAG-Investitionszuschuss / ÖMAG): der eigentliche Zuschuss für Photovoltaikanlage und Batteriespeicher – inklusive Made-in-Europe-Bonus.
  • Energieversorger vkw: ein Speicherbonus für Kundinnen und Kunden mit vkw-PV-Einspeisetarif.
  • Bund (Klima- und Energiefonds): eine eigene Förderung für automatisierte Energiemanagementsysteme.
  • Land Vorarlberg: für klassische Dach-PV auf privaten Eigenheimen keine eigene Direktförderung.
  • Gemeinden: einzelne Vorarlberger Gemeinden legen eigene Zuschüsse auf, die sich lokal stark unterscheiden.

Wie hoch ist der EAG-Investitionszuschuss 2026 für PV und Speicher?

Der EAG-Investitionszuschuss fördert die Photovoltaikanlage mit bis zu 150 €/kWp und den Batteriespeicher mit 150 €/kWh – jeweils gedeckelt auf maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten. Grundlage ist das EAG (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz), die Abwicklung übernimmt die ÖMAG über das EAG-Portal. Gefördert wird die Neuinstallation oder Erweiterung von Photovoltaikanlagen – und, gemeinsam damit beantragt, der Stromspeicher.

Photovoltaikanlage: bis zu 150 €/kWp

Die Fördersätze richten sich nach der Anlagengröße (Engpassleistung). Für private Ein- und Zweifamilienhäuser sind fast immer die Kategorien A und B relevant:

KategorieAnlagengrößeFördersatz
Kat. Abis 10 kWp150 €/kWp
Kat. Büber 10 bis 20 kWp140 €/kWp
Kat. Cüber 20 bis 100 kWpmax. 130 €/kWp
Kat. Düber 100 kWpmax. 120 €/kWp

In den Kategorien A und B gelten fixe Fördersätze, die Vergabe erfolgt streng nach dem Zeitpunkt der Antragstellung – first come, first served. In den Kategorien C und D wird der Zuschuss auktionsbasiert vergeben. Für das typische Eigenheim mit 5 bis 15 kWp zählt daher allein, den Antrag früh im Call-Fenster zu stellen.

Batteriespeicher: 150 €/kWh

Der Batteriespeicher wird mit 150 €/kWh nutzbarer Kapazität gefördert – separat vom PV-Zuschuss und mit diesem kombinierbar. Gefördert werden bis zu 50 kWh Speicherkapazität, weit mehr, als ein Eigenheim je braucht. Wichtige Bedingungen:

  • Der Speicher kann ausschließlich gemeinsam mit einer neuen oder erweiterten PV-Anlage beantragt werden. Eine reine Speicher-Nachrüstung ist über den EAG-Investitionszuschuss nicht förderfähig – hier bleibt in Vorarlberg der vkw-Speicherbonus (siehe unten).
  • Der Speicher muss mindestens 0,5 kWh je kWp beantragter Engpassleistung aufweisen. Eine 10-kWp-Anlage braucht also einen Speicher mit mindestens 5 kWh.

Made-in-Europe-Bonus: bis zu 30 % mehr Zuschuss

Kommen die Komponenten aus europäischer Wertschöpfung, erhöht sich der Zuschuss spürbar: Für Module und Wechselrichter aus Europa gibt es einen Zuschlag von bis zu 20 % auf den PV-Zuschuss, für einen europäischen Speicher zusätzlich 10 % auf die Speicherförderung. Welche Produkte qualifizieren, legt die EAG-Abwicklungsstelle in offiziellen White-Lists fest. Ob Ihre Wunsch-Komponenten den Bonus auslösen, klären wir bei der Angebotserstellung – oft entscheidet die Produktwahl über mehrere hundert Euro zusätzliche Förderung.

Die drei Fördercall-Fenster 2026

Der EAG-Investitionszuschuss wird 2026 in drei klar definierten Zeitfenstern vergeben. Anträge sind ausschließlich innerhalb dieser Fenster möglich:

  • 1. Fördercall: 23. April – 11. Mai 2026
  • 2. Fördercall: 16. Juni – 30. Juni 2026
  • 3. Fördercall: 8. Oktober – 22. Oktober 2026

Die Fördersätze sind in allen drei Calls gleich, nur das verfügbare Budget unterscheidet sich. Wer ein Fenster verpasst, muss auf den nächsten Call warten – nach dem Oktober-Call ist die Förderung für 2026 vorbei. Die Vorbereitung der Unterlagen sollte daher mehrere Wochen vor dem Call-Start beginnen. Details zum bundesweiten Ablauf: Ratgeber zur Photovoltaik-Förderung 2026 in Österreich.

Wie läuft der EAG-Antrag ab?

Der Antrag wird während des Call-Fensters online im EAG-Portal der ÖMAG gestellt. Da in den Kategorien A und B der Zeitpunkt der Antragstellung über die Reihung entscheidet, gilt: am ersten Tag des Fensters einreichen – Anlagendaten und Unterlagen müssen dafür vorher vollständig vorliegen. Nach der Förderzusage folgen Umsetzung, Endabrechnung und Auszahlung. Heizma bereitet den Antrag so vor, dass er zum Call-Start abschickbereit ist.

vkw-Speicherbonus: Was zahlt der Vorarlberger Energieversorger dazu?

Der vkw-Speicherbonus fördert neue Batteriespeicher mit 50 €/kWh, maximal 500 € pro Förderantrag. Diesen regionalen Zuschuss zahlt der Vorarlberger Energieversorger vkw seit 1. Jänner 2026 zusätzlich zur Bundesförderung – ein Speicher ab 10 kWh erreicht damit schon den Höchstbetrag.

Voraussetzungen:

  • Aufrechter vkw-PV-Einspeisetarif und Betrieb der Anlage im Vorarlberger Netzgebiet.
  • Gefördert wird der Kauf eines neuen Batteriespeichers – sowohl an einer bestehenden PV-Anlage als auch bei einer Neuinstallation. Die Inbetriebnahme muss zwischen 01.01.2026 und 31.12.2026 erfolgen.
  • Fachgerechte Inbetriebnahme durch einen konzessionierten Elektrobetrieb; der Speicher muss ansteuerbar, börsenpreistauglich und netzdienlich sein.
  • Nicht gefördert werden Balkonkraftwerke, steckerfertige Plug-in-Speicher, Speicher mit Inbetriebnahme 2025 oder früher sowie die Erweiterung eines bestehenden Speichers.
  • Einreichung im vkw-Aktionsportal (Kaufrechnung hochladen, Bankverbindung angeben) spätestens bis 31. Dezember 2026.

Ob sich der vkw-Speicherbonus im Einzelfall mit der EAG-Speicherförderung des Bundes kombinieren lässt, hängt von den jeweiligen Förderbedingungen ab – das prüfen wir für Ihr Projekt individuell.

Gibt es 2026 eine Landesförderung für Photovoltaik in Vorarlberg?

Für private Dach-PV: nein. Das Land Vorarlberg fördert 2026 keine klassischen Photovoltaikanlagen auf Eigenheimen direkt. Die Landesmittel gehen in Sonderfälle: PV-Überdachungen versiegelter Flächen wie Parkplätze. Sie richten sich vor allem an Landwirtschaft und Unternehmen und setzen eine deutlich größere Anlagenleistung voraus als ein Einfamilienhaus.

Für Ihr privates PV-Projekt mit Speicher heißt das: Der EAG-Investitionszuschuss des Bundes ist die zentrale Förderung, ergänzt um den vkw-Speicherbonus und die Energiemanagement-Förderung des Klimafonds. Zusätzlich lohnt ein Blick auf mögliche Gemeindezuschüsse – die prüfen wir bei der Planung mit. Laufende Erträge bringt außerdem die Einspeisung: Überschüssigen Sonnenstrom vergütet in Vorarlberg etwa die vkw über ihre PV-Einspeisetarife. Deren Konditionen ändern sich häufig – die aktuellen Werte kalkulieren wir in Ihr Angebot ein.

Übrigens: Beim Heizungstausch sieht die Sache anders aus – dort fördert das Land Vorarlberg kräftig mit. Wenn Sie ohnehin über eine Wärmepumpe nachdenken, finden Sie alle Details in unserem Ratgeber zur Wärmepumpen-Förderung in Vorarlberg 2026.

Bis zu 600 € extra: Förderung für das Energiemanagement

Ein oft übersehener Baustein: Der Klima- und Energiefonds fördert 2026 mit dem Programm „Energiemanagement Haushalte 2026” kommunikationsfähige, automatisierte Energiemanagementsysteme – mit 50 % der förderungsfähigen Kosten, maximal 600 €.

Voraussetzung: Das System steuert mindestens zwei Komponenten automatisiert – etwa PV-Anlage, Batteriespeicher, Wallbox oder Wärmepumpe; eine reine Eigenverbrauchsanzeige reicht nicht. Die Einreichung ist vom 23.06.2026 bis 15.04.2027 möglich, solange Budget verfügbar ist; das System muss anschließend fünf Jahre betrieben werden.

Genau diese Rolle übernimmt bei Heizma Optima, unser Energiemanagement-System: Es orchestriert PV, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe – und qualifiziert sich damit für die Förderung. Den Antrag stellen wir auf Wunsch gleich mit.

Welche Förderungen lassen sich 2026 kombinieren?

Die meisten Programme lassen sich kombinieren, weil sie unterschiedliche Fördertöpfe betreffen. So passt es zusammen:

  • PV-Zuschuss + Speicher-Zuschuss (Bund): Innerhalb des EAG-Investitionszuschusses werden Photovoltaikanlage und gemeinsam installierter Speicher beide gefördert – der Standardfall bei einer neuen Anlage mit Speicher.
  • Made-in-Europe-Bonus: kommt bei europäischen Komponenten zusätzlich dazu (bis zu 20 % auf den PV-Zuschuss, 10 % auf den Speicher-Zuschuss).
  • Energiemanagement-Förderung (Klimafonds): ein eigenständiges Programm mit eigenem Antrag – sie betrifft das Steuerungssystem, nicht die Anlage, und läuft parallel zum EAG-Zuschuss.
  • vkw-Speicherbonus: Ob sich der regionale Zuschuss mit der EAG-Speicherförderung kombinieren lässt, hängt von den jeweiligen Förderbedingungen ab und prüfen wir individuell.
  • Gemeindeförderungen: kommen in der Regel zusätzlich – die Bedingungen unterscheiden sich je Gemeinde.

Rechenbeispiele: PV mit Speicher in Vorarlberg 2026

Die folgenden Beispiele beruhen auf den fixen EAG-Fördersätzen des Bundes und dienen der Orientierung. Der Zuschuss ist in jedem Fall auf maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten gedeckelt.

Beispiel 1: 8 kWp Photovoltaik (Kat. A) + 6 kWh Speicher

  • PV-Anlage: 8 kWp × 150 €/kWp = 1.200 €
  • Speicher: 6 kWh × 150 €/kWh = 900 € (Mindestgröße 4 kWh erfüllt)
  • Zwischensumme: 2.100 € – zzgl. möglichem Made-in-Europe-Bonus

Beispiel 2: 12 kWp Photovoltaik (Kat. B) + 8 kWh Speicher

  • PV-Anlage: 12 kWp × 140 €/kWp = 1.680 €
  • Speicher: 8 kWh × 150 €/kWh = 1.200 € (Mindestgröße 6 kWh erfüllt)
  • Zwischensumme: 2.880 € – zzgl. möglichem Made-in-Europe-Bonus

Beispiel 3: 10 kWp Photovoltaik (Kat. A) + 10 kWh Speicher, europäische Komponenten

  • PV-Anlage: 10 kWp × 150 €/kWp = 1.500 €
  • Speicher: 10 kWh × 150 €/kWh = 1.500 € (Mindestgröße 5 kWh erfüllt)
  • Made-in-Europe-Bonus: +20 % auf den PV-Zuschuss (+300 €) und +10 % auf den Speicher-Zuschuss (+150 €)
  • Zwischensumme: 3.450 €

Dazu können in Beispiel 3 der vkw-Speicherbonus (500 €) und die Energiemanagement-Förderung (bis zu 600 €) kommen – in Summe mehr als 4.500 €. Die Kombinierbarkeit im Einzelfall prüfen wir für Sie.

Welche Voraussetzungen gelten für die Förderung?

Damit Ihre PV-Anlage mit Speicher 2026 in Vorarlberg tatsächlich gefördert wird, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:

  • Neuinstallation oder Erweiterung einer Photovoltaikanlage (der Speicher nur gemeinsam damit).
  • Antrag innerhalb eines EAG-Fördercall-Fensters; in den Kategorien A und B gilt first come, first served.
  • Speicher-Mindestgröße 0,5 kWh je kWp, gefördert werden bis zu 50 kWh.
  • Made-in-Europe-Bonus: Komponenten müssen auf den White-Lists der EAG-Abwicklungsstelle stehen.
  • vkw-Speicherbonus: aufrechter vkw-PV-Einspeisetarif, neuer ansteuerbarer Speicher mit Inbetriebnahme 2026, konzessionierter Elektrobetrieb, Einreichung bis 31.12.2026.
  • Energiemanagement-Förderung: automatisiertes, kommunikationsfähiges System, das mindestens zwei Komponenten steuert, plus fünf Jahre Betriebspflicht.

Wie und bis wann stellen Sie den Förderantrag?

Jedes Programm hat seinen eigenen Antragsweg – die Reihenfolge ist entscheidend, damit keine Förderung verloren geht:

  1. EAG-Investitionszuschuss (ÖMAG): Unterlagen vor dem Call-Start vorbereiten, den Antrag am ersten Tag des Fensters im EAG-Portal stellen. Letzte Chance 2026: der Call vom 8. bis 22. Oktober.
  2. vkw-Speicherbonus: nach der Inbetriebnahme im vkw-Aktionsportal einreichen – Kaufrechnung hochladen, Bankverbindung angeben, spätestens bis 31.12.2026.
  3. Energiemanagement-Förderung (Klimafonds): online einreichen zwischen 23.06.2026 und 15.04.2027, solange Budget verfügbar ist.
  4. Gemeindeförderung: Bedingungen und Fristen unterscheiden sich je Gemeinde – das klären wir im Zuge der Planung mit.

Klingt nach viel Papierkram? Ist es auch – wenn man es selbst macht. Genau deshalb übernimmt Heizma die komplette Abwicklung aller Anträge für Sie.

Projektablauf inklusive Förderabwicklung – Schritt für Schritt mit Heizma

  1. Beratung & Planung – Heizma analysiert Ihr Dach und Ihren Verbrauch und erstellt ein Angebot für Photovoltaik und Speicher inklusive aller relevanten Förderungen.
  2. Förderabwicklung – Unsere Förderabteilung übernimmt Registrierung, Antragstellung, Behördenkommunikation und etwaige Nachforderungen – bei der ÖMAG, beim vkw-Speicherbonus und beim Klimafonds.
  3. Installation – Das eigene Heizma-Montageteam installiert Ihre PV-Anlage und den Speicher fachgerecht und förderkonform.
  4. Abnahme & Auszahlung – Nach der Abnahme wird die Endabrechnung durchgeführt und die Fördersumme direkt auf Ihr Konto ausgezahlt.

Ihr Vorteil mit Heizma: alles aus einer Hand – Planung, Installation und vollständige Förderabwicklung. So nutzen Sie den EAG-Investitionszuschuss optimal und treffen jedes Fördercall-Fenster rechtzeitig. Starten Sie hier Ihre unverbindliche Anfrage.

Häufige Fragen zur Förderung in Vorarlberg

Wie viel Förderung bekomme ich 2026 in Vorarlberg für eine PV-Anlage mit Speicher?

Für ein typisches Einfamilienhaus mit 8–10 kWp und passendem Speicher liegen allein die EAG-Zuschüsse des Bundes bei rund 2.100 bis 3.000 € – mit Made-in-Europe-Bonus entsprechend mehr. Dazu können der vkw-Speicherbonus (bis 500 €) und die Energiemanagement-Förderung (bis 600 €) kommen: in Summe über 4.500 €, beim EAG-Anteil gedeckelt auf 30 % der Investitionskosten.

Gibt es 2026 eine Landesförderung für private PV-Anlagen in Vorarlberg?

Nein. Das Land Vorarlberg fördert klassische Dach-PV auf Eigenheimen nicht direkt – die Landesprogramme zielen auf PV-Überdachungen versiegelter Flächen für Betriebe und Landwirtschaft. Für Privathaushalte sind der EAG-Investitionszuschuss des Bundes, der vkw-Speicherbonus und mögliche Gemeindezuschüsse die relevanten Quellen.

Kann ich einen Batteriespeicher auch ohne neue PV-Anlage fördern lassen?

Über den EAG-Investitionszuschuss nicht – dort wird der Speicher nur gemeinsam mit einer neuen oder erweiterten PV-Anlage gefördert. In Vorarlberg gibt es aber eine Alternative: Der vkw-Speicherbonus gilt ausdrücklich auch für neue Speicher an bestehenden PV-Anlagen, sofern ein vkw-PV-Einspeisetarif besteht und der Speicher 2026 in Betrieb geht.

Was passiert, wenn ich einen EAG-Fördercall verpasse?

Dann bleibt nur das Warten auf das nächste Fenster – 2026 gibt es genau drei Calls, der letzte läuft vom 8. bis 22. Oktober. Da in den Kategorien A und B nach dem Zeitpunkt der Antragstellung gereiht wird, sollten die Unterlagen mehrere Wochen vor Call-Start fertig sein – Heizma reicht Ihren Antrag zum Startzeitpunkt ein.

Gilt der 0-%-Umsatzsteuersatz auf PV-Anlagen auch 2026 noch?

Nein. Der Nullsteuersatz auf Photovoltaikanlagen bis 35 kWp ist mit 31. März 2025 ausgelaufen. Seither fällt wieder die reguläre Umsatzsteuer an – dafür ist der EAG-Investitionszuschuss wieder die zentrale Förderschiene für private PV-Anlagen und Speicher.

Kann ich die PV-Förderung mit der Wärmepumpen-Förderung kombinieren?

Ja. Die Programme laufen völlig getrennt: die PV-Anlage mit Speicher über den EAG-Investitionszuschuss, der Heizungstausch über die Vorarlberger Landesförderung (die bundesweite Förderung ist ausgelaufen, Stand: August 2026). Wer beides kombiniert, heizt mit eigenem Sonnenstrom besonders günstig – alle Details im Ratgeber zur Wärmepumpen-Förderung in Vorarlberg 2026.

Fazit: Lohnt sich PV mit Speicher in Vorarlberg 2026?

Ja. Mit bis zu 150 €/kWp für die Photovoltaikanlage und 150 €/kWh für den Speicher senkt der EAG-Investitionszuschuss die Investitionskosten spürbar – verstärkt durch den Made-in-Europe-Bonus. In Vorarlberg kommen der vkw-Speicherbonus und die Energiemanagement-Förderung des Klimafonds dazu. Eine eigene Landesförderung für private Dach-PV braucht Vorarlberg dafür nicht: Hier ist der Bund die entscheidende Quelle.

Wer früh plant und den passenden Fördercall trifft, sichert sich den maximalen Zuschuss und profitiert langfristig von hohem Eigenverbrauch und stabilen Energiekosten. Mit Heizma haben Sie einen Partner, der Planung, Installation und komplette Förderabwicklung übernimmt.

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Förderhinweis: Förderbedingungen und Förderhöhen können sich ändern. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder individuelle Förderfähigkeit. Es gelten die jeweils aktuellen Vorgaben der Förderstellen.

Bildnachweis: Silvretta-Stausee auf der Bielerhöhe, Vorarlberg – Foto: Vince51, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons.

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