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Sanierungsoffensive 2026 ausgelaufen: Ihre Alternativen

Von · · aktualisiert 2. September 2026 · 7 Min. Lesezeit

Sanierungsoffensive 2026 ausgelaufen: Ihre Alternativen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bundesförderung „Sanierungsoffensive 2026” (Kesseltausch, bis zu 7.500 €) ist ausgelaufen: Der Topf von 360 Mio. € war Mitte Juli 2026 ausgeschöpft, neue Registrierungen sind nicht mehr möglich (Stand: September 2026).
  • Auch „Sauber Heizen für Alle” (bis zu 25.586 € für einkommensschwache Haushalte) ist beendet.
  • Wer sich bis Juli noch registriert hat, bleibt gefördert: 273 Tage ab Registrierung für Installation, Bezahlung und Endabrechnung.
  • Für 2027 sind wieder Bundesmittel eingeplant, aber weniger und mit niedrigeren Sätzen. Die Bedingungen werden erst im Herbst 2026 festgelegt.
  • Es gibt aktuell keine bundesweite Wärmepumpen-Förderung – die Landesförderungen laufen aber weiter, in Wien etwa 35 % bis 8.000 €. Dazu kommt die Öko-Sanierungsförderpauschale: 400 € pro Jahr über 5 Jahre.
  • Heizma prüft Ihre Landesförderung und übernimmt die gesamte Abwicklung.

Gibt es die Sanierungsoffensive 2026 noch? Nein. Die Bundesförderung für den Kesseltausch ist ausgelaufen, neue Anträge sind nicht mehr möglich (Stand: September 2026). Das gilt auch für „Sauber Heizen für Alle”, das Programm für einkommensschwache Haushalte.

Das ist ärgerlich – aber kein Grund, den Heizungstausch abzuschreiben. Die Landesförderungen laufen weiter und bringen je nach Bundesland bis zu 8.000 €. Und eine Wärmepumpe rechnet sich auch ohne Bundeszuschuss, weil die Betriebskosten deutlich unter denen einer Öl- oder Gasheizung liegen.

In diesem Artikel erfahren Sie, was die Sanierungsoffensive war, welche Förderungen Ihnen 2026 noch offenstehen und wie Heizma die Abwicklung für Sie übernimmt.

Was war die Sanierungsoffensive 2026?

Die Sanierungsoffensive 2026 – oft „Kesseltausch 2026” genannt – war das zentrale Bundesförderprogramm für den Umstieg von Öl, Gas und Kohle auf klimafreundliche Heizsysteme wie Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Die Förderhöhe richtete sich nach Gebäudetyp und Kältemittel:

  • Ein-, Zweifamilien- und Reihenhäuser: bis zu 7.500 € bei besonders klimafreundlichem Kältemittel (GWP unter 150, z. B. Propan R290), bis zu 6.000 € bei Standard-Kältemitteln (GWP 150–750) – jeweils maximal 30 % der förderungsfähigen Kosten.
  • Wohnungen in Mehrparteienhäusern: pauschal bis zu 2.000 € pro Wohneinheit.

Parallel dazu unterstützte „Sauber Heizen für Alle” einkommensschwache Haushalte mit bis zu 25.586 € – das deckte die Kosten oft fast vollständig.

Beide Programme sind beendet, weil das Budget aufgebraucht ist: Für 2026 standen 360 Mio. € bereit, der Sanierungsbonus war bereits am 2. Februar 2026 gestoppt, die Registrierung für den Kesseltausch Mitte Juli 2026 (Stand: September 2026).

Sie haben sich noch registriert? Dann gilt die 273-Tage-Frist

Wer die Registrierung zwischen dem 24. November 2025 und Mitte Juli 2026 geschafft hat, bleibt gefördert. Ab dem Registrierungsdatum laufen 273 Tage, also neun Monate. In diesem Fenster muss die Wärmepumpe installiert und bezahlt sein und die Endabrechnung bei der Abwicklungsstelle liegen. Die Frist ist nicht verlängerbar.

Entscheidend ist das Registrierungsdatum, nicht das Rechnungsdatum. Wer sich im Juni 2026 registriert hat, hat also bis März 2027 Zeit und bekommt die Förderung auch dann, wenn die Anlage erst 2027 in Betrieb geht. Je nach Registrierung liegen die Deadlines zwischen August 2026 und April 2027.

Unser Rat: Rechnen Sie vom Registrierungsdatum neun Monate zurück und planen Sie die Installation mit mindestens vier Wochen Puffer vor Ablauf. Heizma installiert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in drei bis fünf Tagen und liefert die Endabrechnung mit.

Kommt die Sanierungsoffensive 2027 wieder?

Ja, aber kleiner. Für 2027 sind laut Bund erneut rund 360 Mio. € vorgesehen, davon für den Kesseltausch rund 179 Mio. € pro Jahr statt bisher rund 225 Mio. €. Der Fördersatz soll in Teilen von 30 auf 20 % sinken. Die konkreten Bedingungen werden erst im Herbst 2026 festgelegt, ein nahtloser Übergang ist nicht garantiert (Stand: September 2026). Sobald die Richtlinie vorliegt, aktualisieren wir diesen Artikel.

Für Ihre Entscheidung heißt das: Auf 2027 zu warten bringt voraussichtlich weniger Bundesförderung als 2026, und die Landesförderung gibt es jetzt schon. Wer aktuell mit Öl oder Gas heizt, spart mit dem Tausch jeden Monat Betriebskosten, die durch Warten verloren gehen.

Welche Förderungen gibt es 2026 noch? Die Landesförderungen im Überblick

Die gute Nachricht: Fast jedes Bundesland fördert den Umstieg auf eine Wärmepumpe weiterhin mit eigenen Programmen. Die Beträge und Bedingungen unterscheiden sich deutlich (Stand: September 2026):

BundeslandLandesförderungDetails
Wien35 % der Kosten, bis 8.000 €Förderung in Wien („Raus aus Gas”)
Tirolbis 5.325 € + bis 3.000 € BonusFörderung in Tirol
Kärnten3.000 € + bis 1.500 € SolarbonusFörderung in Kärnten
Salzburg40 % der Kosten, bis 3.000 €Förderung in Salzburg
Burgenland30 % der Kosten, bis 2.500 €Förderung im Burgenland
Oberösterreich100 € pro kW, bis 1.700 €Förderung in Oberösterreich
Vorarlbergbis 1.500 €Förderung in Vorarlberg
Niederösterreich4 % AnnuitätenzuschussFörderung in Niederösterreich (über die Wohnbauförderung)
Steiermarkkeine beim Öl-/Gas-Umstieg; bis 1.500 € beim Tausch einer Alt-Wärmepumpe (≥ 15 Jahre)Förderung in der Steiermark

In den verlinkten Ratgebern finden Sie alle Voraussetzungen, Fristen und Rechenbeispiele für Ihr Bundesland.

Zusätzlich: die Öko-Sanierungsförderpauschale

Unabhängig vom Bundesland können Sie den Heizungstausch steuerlich geltend machen. Die Öko-Sanierungsförderpauschale bringt 400 € pro Jahr über 5 Jahre – insgesamt also 2.000 €. Voraussetzung: Nach Abzug aller Förderungen bleiben mehr als 2.000 € Restkosten. Die Pauschale wird über die Arbeitnehmerveranlagung bzw. Steuererklärung berücksichtigt.

Für PV und Speicher läuft der Bund weiter

Anders als bei der Heizung gibt es für Photovoltaik weiterhin eine Bundesförderung: Der EAG-Investitionszuschuss bringt bis zu 150 € pro kWp für die PV-Anlage und bis zu 150 € pro kWh für den Stromspeicher. Wer Wärmepumpe und PV kombiniert, senkt die Stromkosten der Wärmepumpe zusätzlich. Details: Photovoltaik-Förderung 2026.

Rechnet sich eine Wärmepumpe auch ohne Bundesförderung?

Ja – der wichtigste Hebel war nie die Förderung, sondern sind die Betriebskosten. Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe senkt die Heizkosten gegenüber einer alten Öl- oder Gasheizung um bis zu 70 %.

Ein Beispiel für ein Einfamilienhaus (150 m²) in Wien, Ersatz einer Ölheizung:

Alte ÖlheizungNeue Wärmepumpe
Anschaffungskosten–30.000 €
Landesförderung Wien–−8.000 €
Investition–22.000 €
Jährliche Energiekostenca. 3.200 €ca. 950 €
Ersparnis pro Jahr–ca. 2.250 €

Die Investition amortisiert sich damit über die Energieersparnis – auch ohne Bundeszuschuss. Dazu kommen der steigende Immobilienwert durch die energetische Sanierung und die Unabhängigkeit von Öl- und Gaspreisen.

* Die Höhe der Landesförderung unterscheidet sich je Bundesland. Für dieses Beispiel wurde die Wiener Förderung herangezogen (Stand: September 2026).

So läuft der Heizungstausch mit Heizma ab

Förderlandschaften ändern sich schnell – wie das Aus der Sanierungsoffensive zeigt. Genau deshalb übernehmen wir die Förderabwicklung komplett für Sie:

  • Beratung und Planung: Heizma analysiert Ihre Situation und erstellt ein Wärmepumpen-Angebot inklusive aller aktuell verfügbaren Förderungen in Ihrem Bundesland.
  • Förderabwicklung: Unsere Förderabteilung kümmert sich um Anträge, Behördenkommunikation und etwaige Nachforderungen.
  • Installation: Das eigene Heizma-Montageteam installiert Ihre Luft-Wasser-Wärmepumpe fachgerecht und förderkonform.
  • Abnahme und Auszahlung: Nach der Abnahme wird die Endabrechnung durchgeführt und die Fördersumme direkt auf Ihr Konto ausgezahlt.

Ihr Vorteil: alles aus einer Hand – von der Planung über die Installation bis zur vollständigen Förderabwicklung. Wir kennen die aktuellen Landesprogramme und stellen sicher, dass Sie keinen verfügbaren Zuschuss verschenken.

Häufige Fragen zur Sanierungsoffensive 2026

Kann ich mich für die Sanierungsoffensive 2026 noch registrieren? Nein. Die Registrierung ist seit Mitte Juli 2026 geschlossen, weil das Budget von 360 Mio. € ausgeschöpft ist. Auch „Sauber Heizen für Alle” nimmt keine neuen Anträge an.

Ich habe mich registriert, aber die Wärmepumpe ist noch nicht eingebaut. Verfällt meine Förderung? Nein, solange Sie die 273-Tage-Frist einhalten: Neun Monate ab Registrierung muss die Anlage installiert und bezahlt sein und die Endabrechnung eingereicht. Die Frist hängt am Registrierungsdatum, nicht am Rechnungsdatum, und lässt sich nicht verlängern.

Kommt 2027 eine neue Bundesförderung für den Heizungstausch? Voraussichtlich ja, aber mit weniger Budget und niedrigeren Sätzen als 2026. Die Bedingungen werden im Herbst 2026 festgelegt. Wer jetzt tauscht, nutzt die Landesförderung sofort und spart die Betriebskosten der alten Heizung.

Wie viel Förderung bekomme ich 2026 in meinem Bundesland? Zwischen 0 € (Steiermark beim Umstieg von Öl oder Gas) und 8.000 € (Wien). Die Tabelle oben zeigt alle neun Bundesländer, die verlinkten Ratgeber die Bedingungen. Der Heizma-Förderservice prüft Ihren Fall und stellt den Antrag.

Kann ich Landesförderung und Öko-Sanierungsförderpauschale kombinieren? Ja. Die Pauschale von 400 € pro Jahr über fünf Jahre gilt zusätzlich zur Landesförderung, wenn nach Abzug aller Zuschüsse mehr als 2.000 € Restkosten bleiben. Sie wird automatisch über die Arbeitnehmerveranlagung berücksichtigt.

Lohnt sich die Wärmepumpe ohne Bundesförderung? Ja. Im Rechenbeispiel oben spart eine Wärmepumpe gegenüber der alten Ölheizung rund 2.250 € im Jahr an Energiekosten. Damit rechnet sich die Investition auch ohne Bundeszuschuss, mit Landesförderung entsprechend schneller.

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