Alexander Valtingojer mit Viesmann Wärmepumpe
Alexander Valtingojer mit Viesmann Wärmepumpe

Alexander Valtingojer

Aktualisiert am:

18.02.2026

Kategorie:

Photovoltaik

Lesezeit:

5

Minuten

Photovoltaik Förderung 2026 in Österreich: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

Photovoltaik Förderung 2026 in Österreich: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

Photovoltaik Förderung 2026 in Österreich: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

Photovoltaik Förderung 2026 in Österreich: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

Das Wichtigste in Kürze

  • 3 Fördercall-Fenster 2026: 23.04.–11.05., 16.06.–30.06., 08.10.–22.10. – nur innerhalb dieser Zeiträume können Anträge eingereicht werden.

  • Bis zu 150 €/kWp Investitionszuschuss je nach Anlagengröße, plus 150 €/kWh für den Stromspeicher bei ausreichender Dimensionierung.

  • Mindestens 4–6 Wochen Vorlauf einplanen – Unterlagen frühzeitig vorbereiten, Fristen sind bindend.

  • Heizma übernimmt die gesamte Förderabwicklung – von der Antragstellung bis zur Auszahlung.

Wer 2026 eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach installieren möchte, kann auch in diesem Jahr von umfangreichen Förderprogrammen in Österreich profitieren. Die Bundesregierung baut die Unterstützung für private Haushalte gezielt aus – mit direkten Investitionszuschüssen, konkreten Fördersätzen je Anlagengröße und drei fix terminierten PV-Fördercalls im Jahr 2026. Dieser Artikel erklärt, wer gefördert wird, wie viel es gibt und wie der Antrag funktioniert.

Was ist neu bei der Photovoltaik Förderung 2026?

Die EAG-Förderverordnungen für 2026 wurden kurz vor dem Jahreswechsel beschlossen und sind bereits in Kraft getreten. Für private Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bedeutet das: klare Fördersätze und drei definierte Fördercall-Fenster, in denen Anträge eingereicht werden können.

Im Mittelpunkt steht das Ziel der österreichischen Bundesregierung, bis 2030 klimaneutral zu werden. Photovoltaik auf Privatdächern spielt dabei eine zentrale Rolle.

Wer kann die Photovoltaik Förderung 2026 beantragen?

Die Programme richten sich in erster Linie an private Haushalte und Hausbesitzer in Österreich. Wer Eigentümer einer Immobilie ist und eine PV-Anlage installieren möchte, kann grundsätzlich einen Antrag stellen. Für ländliche Regionen sind zusätzlich speziell zugeschnittene Programme vorgesehen, die Energiearmut reduzieren und die Unabhängigkeit vom Stromnetz stärken sollen.

Was wird bei der Photovoltaik Förderung 2026 gefördert?

Im Mittelpunkt der ÖMAG-Förderung 2026 – abgewickelt über die Ökostromabwicklungsstelle Austria (ÖMAG) auf Basis des EAG (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz) – stehen Photovoltaikanlagen auf privaten Dächern und Gebäuden.

Kurz erklärt: Das EAG ist das gesetzliche Fundament, das die Förderung regelt. Die ÖMAG ist die offizielle Abwicklungsstelle, bei der der Antrag eingereicht wird und die Fördersumme ausgezahlt wird. Beide Begriffe beschreiben also dasselbe Förderprogramm aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Gefördert wird die Neuinstallation von PV-Anlagen – von der klassischen Dachanlage bis hin zu innovativen Photovoltaikanlagen, etwa als Überdachung auf befestigten Flächen mit mindestens zehn Stellplätzen, sofern die Photovoltaikmodule dabei die Überdachung selbst bilden.

Wer gleichzeitig einen Stromspeicher installiert, kann diesen ebenfalls fördern lassen. Der Speicher kann jedoch ausschließlich gemeinsam mit einer neuen PV-Anlage beantragt werden. Eine alleinige Speicherförderung oder die nachträgliche Erweiterung eines bestehenden Speichers ist nicht möglich.

Mindestgröße für den Speicher:

Der Speicher muss mindestens 0,5 kWh pro kWp der beantragten PV-Engpassleistung aufweisen. Konkret bedeutet das: Wer eine 10 kWp Anlage beantragt, benötigt einen Speicher mit mindestens 5 kWh Kapazität. Ein zu klein dimensionierter Speicher schließt die Speicherförderung aus.

Zwei Beispiele zur Orientierung:

  • 5 kWp PV + 2 kWh Speicher → Speicher nicht förderbar (zu klein)

  • 10 kWp PV + 7 kWh Speicher → Speicher förderbar (Mindestgröße erfüllt)

Mit 150 €/kWh Kapazität lohnt sich die Kombination aus PV-Anlage und Speicher besonders: Der selbst erzeugte Strom wird direkt gespeichert, der Eigenverbrauch steigt und die Abhängigkeit vom Stromnetz sinkt spürbar.

Nicht gefördert werden hingegen reine Nachrüstungen oder Erweiterungen bestehender Anlagen im Rahmen dieses Investitionszuschusses. Hier gelten gesonderte Bedingungen, die im jeweiligen Call genau geprüft werden sollten.

EAG-Investitionszuschuss 2026: Fördersätze & Budgets

Die konkreten Fördersätze für den EAG-Investitionszuschuss 2026 sind fix beschlossen. Sie richten sich nach der Anlagengröße (Kategorie A bis D):

Kategorie

Fördersatz

Mindestbudget

Kat. A

150 €/kWp

9 Mio. €

Kat. B

140 €/kWp

9 Mio. €

Kat. C

max. 130 €/kWp

21 Mio. €

Kat. D

max. 120 €/kWp

21 Mio. €

Stromspeicher

150 €/kWh

Für private Haushalte sind in der Regel die Kategorien A und B relevant. Der Stromspeicher wird mit 150 €/kWh separat gefördert. Wer also gleichzeitig eine Speicherlösung installiert, kann beide Förderungen kombinieren.

Drei PV-Fördercall-Fenster 2026: Alle Fristen im Überblick

Der EAG-Investitionszuschuss wird 2026 in drei klar definierten Call-Fenstern vergeben. Anträge können ausschließlich innerhalb dieser Zeiträume eingereicht werden:

1. Fördercall: 23. April – 11. Mai 2026

2. Fördercall: 16. Juni – 30. Juni 2026

3. Fördercall: 8. Oktober – 22. Oktober 2026

Wichtig: Die Fördermittel werden nach dem Prinzip first come, first served vergeben. Wer vorbereitet ist, hat also klare Vorteile.

Wer einen Termin verpasst, muss bis zum nächsten Call-Fenster warten. Die Vorbereitung der Unterlagen sollte daher mindestens 4–6 Wochen vor dem jeweiligen Call-Start beginnen.

Unser Tipp: Wer sein PV-Projekt mit Heizma umsetzt, muss sich darum nicht selbst kümmern: Unsere Förderabteilung übernimmt Registrierung, Antragstellung, Behördenkommunikation und etwaige Nachforderungen bei der ÖMAG vollständig für Sie.

Projektablauf inklusive Förderabwicklung – Schritt für Schritt mit Heizma

  1. Beratung & Planung – Heizma analysiert Ihre Situation und erstellt ein Wärmepumpen-Angebot inklusive aller relevanten Förderungen.

  2. Förderabwicklung – Unsere Förderabteilung kümmert sich für Sie um Registrierungen, Anträge, Behördenkommunikation und etwaige Nachforderungen.

  3. Installation – Das eigene Heizma-Montageteam installiert Ihre Photovoltaikanlage fachgerecht und förderkonform.

  4. Abnahme & Auszahlung – Nach der Abnahme wird die Endabrechnung durchgeführt und die Fördersumme direkt auf Ihr Konto ausgezahlt.

Lohnt sich die Investition in PV in 2026?

Die Kombination aus fixierten Fördersätzen (bis zu 150 €/kWp), Speicherförderung (150 €/kWh) und drei Einreichfenstern pro Jahr macht eine private PV-Anlage 2026 so attraktiv wie selten zuvor.

Die Investitionskosten sinken durch die Förderung erheblich, die Amortisationszeit verkürzt sich – und der Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom schützt langfristig vor steigenden Energiepreisen.

Wer jetzt handelt und sich auf den Fördercall richtig vorbereitet, sichert sich nicht nur finanzielle Vorteile, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag zur österreichischen Klimaneutralität bis 2030.

Mit Heizma haben Sie dafür einen Partner, der Planung, fachgerechte Installation und komplette Förderabwicklung für Sie übernimmt – inklusive kostenloser Förderberatung und Unterstützung bei allen Einreichschritten. So nutzen Sie die aktuelle Fördersituation optimal aus, minimieren Ihren Aufwand und sind mit einem zertifizierten Spezialisten an Ihrer Seite bereit für den nächsten ÖMAG-Fördercall.

Inhaltsverzeichnis

Heizma bringt Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Energiemanager schnell und einfach in jedes Zuhause – von der Planung bis zur Installation, alles aus einer Hand.

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