Heizma in Ihrer Region
Förderung & Kosten

PV-Förderung Salzburg 2026: Photovoltaik & Speicher

Von · · aktualisiert 3. Juli 2026 · 14 Min. Lesezeit

PV-Förderung Salzburg 2026: Photovoltaik & Speicher

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bund ist 2026 die zentrale Förderung für private Photovoltaik mit Speicher in Salzburg: bis zu 150 €/kWp für die PV-Anlage plus 150 €/kWh für den Batteriespeicher – über den EAG-Investitionszuschuss der ÖMAG, maximal 30 % der Kosten.
  • Speicher nur gemeinsam mit einer neuen PV-Anlage förderbar, Mindestgröße 0,5 kWh je kWp Engpassleistung, gefördert werden bis zu 50 kWh.
  • Made-in-Europe-Bonus: je 10 % Zuschlag pro europäischer Komponente – bis zu 20 % auf den PV-Zuschuss (Module + Wechselrichter) und 10 % auf den Speicher-Zuschuss.
  • Keine Landesförderung mehr: Die Salzburger Landes-Zuschüsse für private PV und Speicher sind mit 31.12.2025 ausgelaufen, auch die Stadt Salzburg hat ihre PV-Förderung mit 1.1.2026 eingestellt.
  • Neu kombinierbar: Der Klima- und Energiefonds fördert 2026 smarte Energiemanagementsysteme mit 50 % der Kosten, max. 600 € – zusätzlich zum EAG-Zuschuss.
  • Letzte Chance 2026: Nach den ersten beiden Fördercalls bleibt nur noch der 3. Fördercall vom 8. bis 22. Oktober 2026. Heizma übernimmt die gesamte Förderabwicklung – von der Registrierung bis zur Auszahlung.

Bis zu 150 €/kWp plus 150 €/kWh für den Speicher: Die PV-Förderung in Salzburg 2026 kommt fast komplett vom Bund – über den EAG-Investitionszuschuss der ÖMAG für Photovoltaikanlage und Batteriespeicher. Eine eigene Landesförderung für private PV gibt es nicht mehr. Dieser Ratgeber zeigt, wie viel Zuschuss Sie bekommen, welche Fristen gelten und was bei Netzzugang und Einspeisung in Salzburg zählt. Stand: Juli 2026.

Alle Förderungen im Überblick: PV & Speicher in Salzburg 2026

Für private Haushalte zählt 2026 ein einziger Zuschuss: der EAG-Investitionszuschuss des Bundes. Die Tabelle zeigt die komplette Förderlandschaft für ein Einfamilienhaus in Salzburg – inklusive der Programme, die es 2026 nicht mehr gibt. Das gehört zur ehrlichen Beratung dazu:

ProgrammFörderhöheFür wenKombinierbar?
EAG-Investitionszuschuss PV (ÖMAG)bis 150 €/kWp, max. 30 % der Kostenalle Privathaushalte mit neuer/erweiterter PVBasis-Förderung, mit Speicher-Zuschuss und Bonus
EAG-Speicher-Zuschuss (ÖMAG)150 €/kWh, max. 30 % der Kostennur gemeinsam mit der PV-Anlageja, im selben EAG-Antrag
Made-in-Europe-Bonus+10 % je Komponente (bis +20 % PV, +10 % Speicher)bei Komponenten von der offiziellen Whitelistja, Zuschlag auf den EAG-Zuschuss
Energiemanagement-Förderung (Klima- und Energiefonds)50 % der Kosten, max. 600 €Haushalte mit automatisiertem Energiemanagement (z. B. PV + Speicher + Wärmepumpe)ja, eigener Antrag – anderer Fördergegenstand
Landesförderung Salzburg (PV/Speicher privat)2026 keine – ausgelaufen per 31.12.2025––
PV-Förderung Stadt Salzburg2026 keine – eingestellt per 1.1.2026––
Salzburger Wohnbauförderung (Sanierung)im Einzelfall, abhängig vom SanierungsprojektSanierer:innen mit umfassenderem VorhabenEinzelfallprüfung
Salzburg AG Solar Einspeisetarifbis 10 Cent/kWh für die ersten 1.000 kWh (mit Sonderbonus)Einspeiser:innen, Bonus für Salzburg-AG-Kund:innenVergütung, keine Förderung – läuft parallel

Was bei Ihnen konkret herauskommt, zeigt der Förder-Rechner im Heizma-Förderservice in wenigen Minuten.

Welche Förderung gibt es 2026 für Photovoltaik in Salzburg?

Die Förderlandschaft für ein privates Einfamilienhaus in Salzburg besteht 2026 fast ausschließlich aus Bundesprogrammen:

  • Bund (EAG-Investitionszuschuss / ÖMAG): der eigentliche Zuschuss für PV-Anlage und Batteriespeicher am Eigenheim.
  • Bund (Klima- und Energiefonds): eine Zusatzförderung für smarte Energiemanagementsysteme, die PV, Speicher & Co. automatisiert steuern (dazu unten mehr).
  • Land Salzburg: für eine neue PV-Anlage mit Speicher am Einfamilienhaus 2026 keine eigene Landesförderung mehr – die früheren Landes-Pauschalen sind ausgelaufen.

Für Photovoltaik gilt damit in ganz Österreich weitgehend dasselbe – die Details zum bundesweiten Programm finden Sie auch in unserem Ratgeber Photovoltaik-Förderung 2026 in Österreich.

Wie hoch ist der EAG-Investitionszuschuss der ÖMAG?

Der EAG-Investitionszuschuss zahlt 2026 bis zu 150 €/kWp – je nach Anlagengröße. Hinter dem Namen stehen zwei Institutionen: Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) ist die gesetzliche Grundlage, die ÖMAG (Ökostromabwicklungsstelle Austria) wickelt Antrag und Auszahlung ab.

Gefördert wird die Neuerrichtung oder Erweiterung einer Photovoltaikanlage – nach diesen Sätzen:

KategorieAnlagengrößeFördersatz
Kat. Abis 10 kWp150 €/kWp
Kat. Büber 10 bis 20 kWp140 €/kWp
Kat. Cüber 20 bis 100 kWpmax. 130 €/kWp
Batteriespeichernur mit PV-Anlage150 €/kWh

Die Anlage fällt dabei komplett in eine Kategorie: Eine 12-kWp-Anlage erhält für alle 12 kWp den Kategorie-B-Satz von 140 €/kWp – nicht 150 €/kWp für die ersten zehn. Für ein typisches Einfamilienhaus sind meist die Kategorien A und B relevant. Gedeckelt ist der Zuschuss mit maximal 30 % der förderfähigen Investitionskosten – das gilt für PV-Anlage und Speicher.

Wie wird der Batteriespeicher gefördert?

Der Batteriespeicher wird mit 150 €/kWh nutzbarer Kapazität gefördert – allerdings ausschließlich gemeinsam mit einer neu errichteten oder erweiterten PV-Anlage. Eine reine Speicher-Nachrüstung ohne PV fördert der EAG-Investitionszuschuss nicht. Was in dem Fall trotzdem geht, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Stromspeicher nachrüsten.

Zwei Grenzen sind entscheidend:

  • Mindestgröße: Der Speicher muss über mindestens 0,5 kWh je kWp beantragter PV-Engpassleistung verfügen.
  • Obergrenze: Gefördert werden maximal 50 kWh Speicherkapazität – für Einfamilienhäuser praktisch nie ein Limit.

Zur Orientierung:

  • 5 kWp PV + 2 kWh Speicher → nicht förderbar (Minimum wären 2,5 kWh)
  • 10 kWp PV + 6 kWh Speicher → förderbar (Minimum 5 kWh erfüllt)

Die Kombination lohnt sich doppelt: Der Speicher hebt den Eigenverbrauch – und genau das belohnt auch das Salzburger Einspeisetarif-Modell (mehr dazu weiter unten).

Was bringt der Made-in-Europe-Bonus?

Wer europäische Komponenten verbaut, bekommt einen Zuschlag auf den Fördersatz – je 10 % pro Komponente:

  • PV-Module aus europäischer Wertschöpfung: +10 % auf den PV-Zuschuss
  • Wechselrichter aus europäischer Wertschöpfung: +10 % auf den PV-Zuschuss
  • Stromspeicher aus europäischer Wertschöpfung: +10 % auf den Speicher-Zuschuss

Für die PV-Anlage sind damit bis zu 20 % Zuschlag möglich (Module plus Wechselrichter), für den Speicher 10 %. Zwei Bedingungen gelten: Es zählen nur Komponenten von den offiziellen Whitelists der EAG-Abwicklungsstelle, und der Bonus muss bereits bei der Antragstellung mitbeantragt werden – nachträglich geht das nicht. Heizma prüft schon in der Planung, ob Ihre Wunschkomponenten bonusfähig sind.

Gibt es 2026 noch eine Landesförderung für PV in Salzburg?

Für private Haushalte: Nein. Die landeseigene Förderung für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher ist laut Land Salzburg mit 31.12.2025 ausgelaufen. Seit 1.1.2026 nimmt das Land keine neuen Anträge mehr an. Bis Ende 2025 vollständig eingereichte Anträge arbeitet es aber noch ab.

Das Land begründet den Rückzug mit der Marktreife der Technologie – die frei werdenden Mittel fließen stattdessen in den Heizungstausch. Auch die Stadt Salzburg hat ihre kommunale Photovoltaik-Förderung – zuletzt eine Pauschale von 750 € je Anlage – mit 1.1.2026 eingestellt.

Zwei Ausnahmen bleiben:

  • Betriebe, Landwirt:innen und gemeinnützige Organisationen erhalten weiterhin eine Salzburger Landesförderung: pauschal 1.000 € je PV-Anlage (ab 5 kWp) bzw. 1.000 € je Stromspeicher (ab 5 kWh), gedeckelt mit 40 % der Investitionskosten. Für das private Einfamilienhaus hilft das allerdings nicht.
  • Wohnbauförderung (Sanierung): Im Rahmen der Salzburger Sanierungsförderung kann eine Photovoltaikanlage mit Speicher als anerkannte Maßnahme in Frage kommen. Der Antragsweg ist deutlich aufwendiger (u. a. Energieausweis) und lohnt vor allem, wenn ohnehin umfassender saniert wird. Ob das auf Ihr Vorhaben zutrifft, prüfen wir individuell für Sie.

Anders liegt der Fall beim Heizungstausch: Dort fördert das Land Salzburg 2026 weiterhin mit eigenen Zuschüssen (bis zu 3.000 €). Die bundesweite Sanierungsoffensive 2026 ist dagegen ausgelaufen (Stand: August 2026). Alle Details lesen Sie in unserem Ratgeber zur Wärmepumpen-Förderung in Salzburg 2026. Wer Wärmepumpe und PV kombiniert, nutzt beide Fördertöpfe parallel – und deckt den Strombedarf der Wärmepumpe großteils mit eigenem Solarstrom.

Welche Zusatzförderung gibt es 2026 für smartes Energiemanagement?

50 % der förderungsfähigen Kosten, maximal 600 € pro Projekt: So fördert der Klima- und Energiefonds seit 23. Juni 2026 über das Programm „Energiemanagement – Haushalte 2026” die Anschaffung, Installation und Konfiguration kommunikationsfähiger, automatisierter Energiemanagementsysteme. Die Einreichung läuft bis 15. April 2027 – solange das Budget von 2,45 Mio. € reicht.

Die Voraussetzungen passen exakt auf ein PV-Projekt mit Speicher:

  • Das System steuert mindestens zwei Komponenten aktiv und automatisiert – etwa PV-Anlage, Batteriespeicher, Wallbox oder Wärmepumpe. Eine reine Eigenverbrauchs-Anzeige genügt nicht.
  • Das System bleibt mindestens fünf Jahre in Betrieb.

Der Heizma-Energiemanager Optima erfüllt genau dieses Profil und steuert PV, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe automatisch. Weil diese Förderung das Steuerungssystem betrifft und nicht die Anlage selbst, ist sie mit dem EAG-Investitionszuschuss kombinierbar.

Wann sind die ÖMAG-Fördercalls 2026 – und welches Fenster bleibt noch?

Stand Juli 2026 bleibt nur noch ein Antragsfenster: der 3. Fördercall vom 8. bis 22. Oktober 2026. Der EAG-Investitionszuschuss wird in drei klar definierten Call-Fenstern vergeben, Anträge sind ausschließlich innerhalb dieser Zeiträume möglich:

  • 1. Fördercall: 23. April – 11. Mai 2026 (beendet)
  • 2. Fördercall: 16. Juni – 30. Juni 2026 (beendet)
  • 3. Fördercall: 8. Oktober – 22. Oktober 2026

Wer die Förderung 2026 noch mitnehmen will, startet die Planung deshalb jetzt.

So läuft der Antrag ab: Innerhalb des Call-Fensters wird im EAG-Portal der ÖMAG ein Ticket gezogen. Die Ticketziehung öffnet am ersten Call-Tag um 17:00 Uhr, die Projekteinreichung am Folgetag ab 8:00 Uhr. In den privaten Kategorien A und B gilt first come, first served nach dem Zeitpunkt der Ticketziehung.

Entscheidend: Bei der Ticketziehung müssen alle Unterlagen vorliegen – insbesondere das Netzbetreiber-Angebot für den Einspeisezählpunkt. Außerdem muss der Antrag vor Inbetriebnahme gestellt werden. Die Unterlagen sollten daher mindestens 4–6 Wochen vor dem Call-Start fertig sein. Wer den Oktober-Termin verpasst, wartet auf das erste Fenster 2027.

Was gilt beim Netzzugang und bei der Einspeisung in Salzburg?

Zwei Salzburg-spezifische Punkte gehören in jede PV-Planung: das Netzangebot rechtzeitig einholen und den Eigenverbrauch maximieren – denn Einspeisen bringt wenig.

Netzzugang rechtzeitig klären. Für den Förderantrag brauchen Sie ein Angebot des Netzbetreibers für den Einspeisezählpunkt – im Großteil des Bundeslands die Salzburg Netz GmbH. Zwischen Anfrage und Angebot können Wochen liegen. Das ist der häufigste Grund, warum Anträge einen Fördercall verpassen. Heizma stellt die Netzanfrage deshalb ganz am Anfang des Projekts.

Einspeisung: Eigenverbrauch wird belohnt. Überschüssigen Strom können Sie frei vermarkten – etwa an die ÖMAG zum Marktpreis oder an einen Versorger. Die Salzburg AG vergütet im Solar Einspeisetarif nach einem Drei-Zonen-Modell (Stand Juli 2026):

  • 4 Cent/kWh für die ersten 1.000 kWh pro Abrechnungsjahr
  • 3 Cent/kWh für die nächsten 2.500 kWh
  • 2 Cent/kWh für jede weitere Kilowattstunde

Für Salzburg-AG-Kund:innen mit Anlagen bis 50 kWp kommt ein freiwilliger Sonderbonus dazu, befristet bis 31. Jänner 2027. Er hebt die erste Zone auf 10 Cent/kWh und die zweite auf 4 Cent/kWh.

Die Rechnung ist eindeutig: Einspeisen lohnt kaum, jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist ein Vielfaches wert. Genau deshalb gehört zu jeder Salzburger PV-Anlage ein passend dimensionierter Speicher.

Welche Förderungen lassen sich 2026 kombinieren?

Ja – mehrere Bausteine greifen zusammen. Innerhalb des EAG-Investitionszuschusses lassen sie sich sinnvoll bündeln:

  • PV-Anlage + Batteriespeicher werden im selben EAG-Antrag gefördert – der Speicher setzt die PV-Förderung sogar voraus.
  • Der Made-in-Europe-Bonus kommt bei Whitelist-Komponenten obendrauf – wenn er im Antrag gleich mitbeantragt wird.
  • Die Energiemanagement-Förderung des Klima- und Energiefonds (50 %, max. 600 €) betrifft das Steuerungssystem statt der Anlage – sie wird separat beantragt und kommt zusätzlich zum EAG-Zuschuss.
  • Die Einspeisevergütung ist keine Förderung, sondern laufender Erlös – sie läuft unabhängig vom Zuschuss parallel.

Nicht möglich ist dagegen eine Doppelförderung derselben Komponente: PV-Anlage und Speicher können neben dem EAG-Investitionszuschuss nicht noch einmal über eine andere Bundesförderung oder die EAG-Marktprämie gefördert werden. Da es 2026 keine Landes- oder Stadtförderung gibt, bleibt nur der Sonderfall Wohnbauförderung – den prüfen wir für Sie im Förderservice.

Wie viel Förderung bekommen Sie konkret? Drei Rechenbeispiele

Die Beispiele beruhen auf den fixen EAG-Fördersätzen; der Zuschuss ist stets auf maximal 30 % der förderfähigen Kosten gedeckelt.

Beispiel 1: 8 kWp PV-Anlage (Kat. A) + 6 kWh Speicher

  • PV-Anlage: 8 kWp × 150 €/kWp = 1.200 €
  • Speicher: 6 kWh × 150 €/kWh = 900 € (Mindestgröße 4 kWh erfüllt)
  • Zwischensumme: 2.100 € – zzgl. möglichem Made-in-Europe-Bonus

Beispiel 2: 12 kWp PV-Anlage (Kat. B) + 10 kWh Speicher

  • PV-Anlage: 12 kWp × 140 €/kWp = 1.680 €
  • Speicher: 10 kWh × 150 €/kWh = 1.500 € (Mindestgröße 6 kWh erfüllt)
  • Zwischensumme: 3.180 € – zzgl. möglichem Made-in-Europe-Bonus

Beispiel 3: 10 kWp PV-Anlage (Kat. A) + 8 kWh Speicher, alle Komponenten europäisch

  • PV-Anlage: 10 kWp × 150 €/kWp = 1.500 €, plus 20 % Bonus (Module + Wechselrichter) = 1.800 €
  • Speicher: 8 kWh × 150 €/kWh = 1.200 €, plus 10 % Bonus = 1.320 €
  • Gesamt: 3.120 € – der Made-in-Europe-Bonus bringt hier 420 € zusätzlich

Welche Voraussetzungen gelten für den EAG-Zuschuss?

  • Neuerrichtung oder Erweiterung einer PV-Anlage – eine reine Speicher-Nachrüstung ohne PV ist nicht förderbar.
  • Batteriespeicher nur gemeinsam mit der PV-Anlage, Mindestgröße 0,5 kWh je kWp Engpassleistung, gefördert bis maximal 50 kWh.
  • Antrag vor Inbetriebnahme und ausschließlich im Fördercall-Fenster – Vergabe in den Kategorien A und B nach first come, first served (Zeitpunkt der Ticketziehung).
  • Netzangebot liegt vor: Das Netzbetreiber-Angebot für den Einspeisezählpunkt und alle Genehmigungen müssen bei der Ticketziehung vorliegen.
  • Für den Made-in-Europe-Bonus: Komponenten von der offiziellen Whitelist, Bonus bei Antragstellung mitbeantragen.

Wie läuft die Förderabwicklung mit Heizma ab?

  • Beratung & Planung – Heizma analysiert Dach und Verbrauch und erstellt ein PV-Angebot inklusive passend dimensioniertem Batteriespeicher. Mit dem Förder-Rechner sehen Sie vorab, welche Zuschüsse drin sind.
  • Netzanfrage & Unterlagen – Wir holen frühzeitig das Netzangebot für den Einspeisezählpunkt ein, damit zum Call-Start alles bereitliegt.
  • Förderabwicklung – Unsere Förderabteilung übernimmt Registrierung, Ticketziehung, Antragstellung und die gesamte Kommunikation mit der ÖMAG.
  • Installation – Das eigene Heizma-Montageteam installiert PV-Anlage und Speicher fachgerecht und förderkonform.
  • Abnahme & Auszahlung – Nach der Abnahme folgt die Endabrechnung, die Fördersumme geht direkt auf Ihr Konto.

Sie wollen den Oktober-Call 2026 nicht verpassen? Dann starten Sie jetzt Ihre unverbindliche Anfrage – wir kümmern uns um den Rest.

Häufige Fragen zur Förderung in Salzburg

Wie hoch ist die Förderung für eine PV-Anlage mit Speicher in Salzburg 2026?

Über den EAG-Investitionszuschuss gibt es bis zu 150 €/kWp für die PV-Anlage (bis 10 kWp) und 150 €/kWh für den Batteriespeicher, gedeckelt auf 30 % der förderfähigen Kosten. Bei einer typischen Anlage mit 10 kWp und 8 kWh Speicher sind das rund 2.700 € – mit Made-in-Europe-Bonus über 3.100 €. Dazu können bis zu 600 € aus der Energiemanagement-Förderung des Klima- und Energiefonds kommen.

Gibt es 2026 eine Landesförderung für Photovoltaik in Salzburg?

Für private Haushalte nein: Die Salzburger Landesförderung für PV und Speicher ist mit 31.12.2025 ausgelaufen, die Stadt Salzburg hat ihre PV-Förderung mit 1.1.2026 eingestellt. Für Eigenheime zählt 2026 allein der EAG-Zuschuss des Bundes.

Wann kann ich 2026 noch einen Förderantrag stellen?

Nur noch im 3. Fördercall vom 8. bis 22. Oktober 2026 – die ersten beiden Calls sind vorbei. Weil das Netzangebot bei der Ticketziehung vorliegen muss, sollten Sie die Vorbereitung spätestens im Spätsommer starten.

Muss die PV-Anlage vor dem Antrag schon gebaut sein?

Nein – im Gegenteil: Der Antrag muss vor der Inbetriebnahme gestellt werden. Planen, Netzangebot einholen, im Fördercall einreichen, dann errichten und in Betrieb nehmen – in dieser Reihenfolge bleibt der Zuschuss gesichert.

Kann ich einen Batteriespeicher ohne neue PV-Anlage fördern lassen?

Über den EAG-Investitionszuschuss nicht – der Speicher wird nur gemeinsam mit einer neu errichteten oder erweiterten PV-Anlage gefördert. Eine Erweiterung der bestehenden PV-Anlage kann die Speicherförderung aber wieder öffnen. Mehr dazu in unserem Ratgeber zum Stromspeicher nachrüsten.

Was bekomme ich in Salzburg für eingespeisten Strom?

Die Salzburg AG vergütet im Solar Einspeisetarif zonenweise – mit Sonderbonus bis zu 10 Cent/kWh für die ersten 1.000 kWh (Stand Juli 2026, befristet bis 31.1.2027), darüber deutlich weniger. Alternativ nimmt die ÖMAG Überschussstrom zum Marktpreis ab. In beiden Fällen gilt: Eigenverbrauch mit Speicher bringt mehr als Einspeisen.

Fazit: Lohnt sich PV mit Speicher in Salzburg 2026?

Kurz gesagt: Ja. Auch wenn Land und Stadt Salzburg private PV mit Speicher nicht mehr eigens fördern, bleibt der Umstieg dank des Bundes attraktiv: bis zu 150 €/kWp für die Anlage, 150 €/kWh für den Batteriespeicher, der Made-in-Europe-Bonus und bis zu 600 € für smartes Energiemanagement senken die Investitionskosten spürbar. Das Salzburger Einspeisetarif-Modell zeigt zusätzlich: Eigenverbrauch mit Speicher lohnt mehr als Einspeisen – das verkürzt die Amortisationszeit deutlich.

Entscheidend ist die richtige Vorbereitung auf den letzten Fördercall 2026 im Oktober: Netzangebot, Unterlagen und Antrag müssen rechtzeitig stehen. Mit Heizma haben Sie einen Partner, der Planung, fachgerechte Installation und komplette Förderabwicklung aus einer Hand übernimmt – starten Sie jetzt Ihre Anfrage, damit Sie den EAG-Zuschuss 2026 optimal ausschöpfen.

Förderhinweis: Förderbedingungen und Förderhöhen können sich ändern. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit oder individuelle Förderfähigkeit. Es gelten die jeweils aktuellen Vorgaben der Förderstellen.

Bildnachweis: Zell am See mit Zeller See, Salzburg – Foto: BestZeller, Public Domain, via Wikimedia Commons.

Jetzt kostenlose Beratung erhalten