Alexander Valtingojer mit Viesmann Wärmepumpe

Alexander Valtingojer

Aktualisiert am:

24.02.2026

Kategorie:

Wärmepumpe

Lesezeit:

5

Minuten

Wärmepumpe Amortisation: Ab wann lohnt sie sich?

Wärmepumpe Amortisation: Ab wann lohnt sie sich?

Wärmepumpe Amortisation: Ab wann lohnt sie sich?

Wärmepumpe Amortisation: Ab wann lohnt sie sich?

Das Wichtigste in Kürze

  • Amortisationsdauer einer Wärmepumpe liegt ca. zwischen 8 und 15 Jahren – je nach Förderung, Gebäudezustand und Strompreis.

  • Österreichische Förderungen können die Investitionskosten um bis zu 25.586 € senken und die Amortisation deutlich verkürzen

  • Hohe Jahresarbeitszahl (JAZ) senkt die Betriebskosten und beschleunigt die Amortisation erheblich.

  • Kombination mit einer PV-Anlage kann die Energiekosten um bis zu 75 % reduzieren.

Wer seine Gas- oder Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen möchte, stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Ab wann amortisiert sich die Investition? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab – von den Anschaffungskosten über die verfügbaren Förderungen bis hin zur Effizienz der Anlage. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie die Amortisation einer Wärmepumpe funktioniert, welche Stellschrauben entscheidend sind und wie Sie die Amortisationsdauer für Ihr Haus berechnen können.

Wann amortisiert sich eine Wärmepumpe?

Die Amortisation bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem die eingesparten Heizkosten die Anschaffungs- und Installationskosten übersteigen – die Investition also „zurückverdient" ist. Bei Wärmepumpen liegt diese Zeitspanne typischerweise zwischen 8 und 15 Jahren.

Das klingt auf den ersten Blick lang, relativiert sich aber schnell: Wärmepumpen haben eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren. Nach der Amortisation genießen Sie also noch viele Jahre lang deutlich niedrigere Heizkosten – ohne weitere Investitionen.

Wie schnell die Amortisation eintritt, hängt stark von Ihrer individuellen Situation ab. Mit österreichischen Förderungen, einem gut gedämmten Gebäude und einer effizienten Anlage kann sich die Amortisationsdauer auf unter 10 Jahre verkürzen.

So berechnen Sie die Amortisationsdauer Ihrer Wärmepumpe

Die Formel ist einfach:

Amortisationsdauer = (Investitionskosten − Förderung) ÷ (bisherige Heizkosten − neue Betriebskosten)

Was steckt hinter den einzelnen Werten?

  • Investitionskosten: Anschaffungspreis der Wärmepumpe inkl. Installation und etwaiger baulicher Anpassungen.

  • Förderung: Österreichische Förderungen können einen erheblichen Teil der Kosten abdecken – dazu mehr im nächsten Abschnitt.

  • Bisherige Heizkosten: Jährliche Kosten für Gas, Öl oder Fernwärme inkl. Wartung Ihrer alten Heizung.

  • Neue Betriebskosten: Stromkosten der Wärmepumpe (abhängig von JAZ und Strompreis) plus jährliche Wartung.

Beispielrechnung: Familie Huber wechselt von der Gasheizung zur Wärmepumpe

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Installation: 28.000 €

  • Landesförderung Wien: - 8.000 €

  • Bundesförderung Sanierungsoffensive: - 7.500 €

  • Investitionskosten: 12.500 €

  • Abzgl. ersparte Neuanschaffung Gasheizung: - 1.000 €

  • Effektive Mehrkosten gegenüber Gasheizung-Ersatz: 11.500 €

  • Bisheriger Gasverbrauch: 15.000 kWh/Jahr, Gaspreis 12 Cent/kWh → 1.800 € + 200 € Wartung = 2.000 €/Jahr

  • Wärmebedarf: 13.500 kWh/Jahr, JAZ 4, Strompreis 28 Cent/kWh → 945 € + 200 € Wartung = 1.145 €/Jahr

  • Jährliche Ersparnis: 2.000 − 1.145 = 855 €

  • Amortisationsdauer: 11.500 ÷ 855 ≈ 13 Jahre

Mit einer höheren Förderquote, einem günstigeren Stromtarif oder einer eigenen PV-Anlage lässt sich dieser Zeitraum spürbar verkürzen – dazu gleich mehr.

Welche Faktoren beeinflussen die Amortisation am stärksten?

Investitionskosten und Förderungen

Je geringer die Nettoinvestition, desto schneller amortisiert sich die Anlage. Österreichische HausbesitzerInnen können dabei von attraktiven Förderungen profitieren: Über das Programm „Sauber Heizen für Alle" sowie durch Landes- und Gemeindeförderungen sind je nach Bundesland bis zu 25.586 € an Unterstützung möglich.

Heizma übernimmt den gesamten Förderservice kostenlos für Sie – von der Prüfung der Förderfähigkeit bis zur Einreichung aller Unterlagen.

Mehr zum kostenlosen Förderservice von Heizma.

Jahresarbeitszahl (JAZ): Das Maß für Effizienz

Die JAZ gibt an, wie viel Wärmeenergie eine Wärmepumpe je eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt. Eine JAZ von 4 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme. Als wirtschaftlich gilt in der Regel eine JAZ von mindestens 3.

Je höher die JAZ, desto niedriger die Betriebskosten – und desto kürzer die Amortisationsdauer. Einflussfaktoren auf die JAZ sind der Wärmepumpentyp, die Vorlauftemperatur des Heizsystems und die Qualität der Installation.

Strompreis

Da Wärmepumpen elektrisch betrieben werden, wirken sich Strompreise direkt auf die Betriebskosten aus. Wer den Strom teilweise selbst erzeugt – etwa über eine PV-Anlage –, senkt seine Betriebskosten erheblich und verkürzt damit die Amortisation.

Gebäudedämmung und Standort

In gut gedämmten Gebäuden arbeiten Wärmepumpen deutlich effizienter, weil weniger Heizenergie verloren geht. Regionen mit milden Wintern – wie weite Teile Österreichs – begünstigen insbesondere Luft-Wasser-Wärmepumpen. Aber auch im Altbau lässt sich mit der richtigen Planung eine wirtschaftliche Lösung finden.

Mehr dazu im Ratgeber: Wärmepumpe im Altbau – worauf Sie achten müssen

Wärmepumpentyp

Die drei gängigen Typen unterscheiden sich in Anschaffungskosten, Effizienz und Installationsaufwand:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpen: Die gängigste und beste Wahl für die Sanierung – günstigste Anschaffung, einfache Installation und bewährte Technologie für Eigenheime in Österreich.

  • Sole-Wärmepumpen (Erdwärme): Konstant hohe Effizienz über das ganze Jahr, höherer Installationsaufwand durch Erdbohrung oder Flächenkollektor.

  • Wasser-Wasser-Wärmepumpen: Höchste Effizienz, aber abhängig von einer geeigneten Grundwasserquelle in der Nähe.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist heute der Standard in der Gebäudesanierung: technisch ausgereift, förderfähig und in den allermeisten Fällen die wirtschaftlichste Lösung. Die Wahl des richtigen Typs hängt von Ihrem Grundstück, Ihrem Gebäude und Ihrem Budget ab.

Die Experten von Heizma beraten Sie kostenlos und unverbindlich.

Jetzt unverbindliches Angebot anfordern.

Amortisation beschleunigen: Wärmepumpe mit PV-Anlage kombinieren

Wer seine Wärmepumpe mit einer eigenen Photovoltaikanlage betreibt, versorgt die Heizung teilweise mit selbst erzeugtem Solarstrom – zu Kosten, die weit unter dem Netzstrompreis liegen. In Kombination mit einem Batteriespeicher und dem Energiemanager Optima lässt sich die Eigenverbrauchsquote weiter erhöhen.

Das Ergebnis: Die Betriebskosten sinken erheblich, die jährliche Ersparnis steigt – und die Amortisationsdauer verkürzt sich spürbar. Studien zeigen, dass eine solche Kombination die Energiekosten um bis zu 75 % reduzieren kann.

Auch für die Wallbox zum Laden des E-Autos gilt: Der selbst erzeugte Strom senkt gleichzeitig die Tankkosten.

Zukunftsperspektive: Warum sich die Investition langfristig lohnt

Die Preise für fossile Brennstoffe wie Gas und Öl sind in den letzten Jahren stark gestiegen – und die Abhängigkeit von Energieimporten bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Wärmepumpen hingegen nutzen Umweltwärme, die kostenlos zur Verfügung steht, und werden mit Strom betrieben, den Sie langfristig selbst erzeugen können.

Zudem verbessern sich Wärmepumpen technologisch kontinuierlich: Moderne Geräte erreichen auch bei tiefen Außentemperaturen hohe JAZ-Werte. Das macht die Anlage zukunftssicher – sowohl wirtschaftlich als auch im Hinblick auf gesetzliche Anforderungen zur Reduktion von CO₂-Emissionen.

Lassen Sie jetzt unverbindlich berechnen, wann sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus amortisiert – und wie viel Förderung Ihnen zusteht.

Jetzt unverbindliches Angebot anfordern →

Häufige Fragen zur Wärmepumpe Amortisation (FAQ)

Wie lange dauert die Amortisation einer Wärmepumpe in Österreich?
Die Amortisationsdauer liegt typischerweise zwischen 8 und 15 Jahren. Mit österreichischen Förderungen, einem gut gedämmten Gebäude und einer effizienten Anlage mit hoher JAZ kann sich dieser Zeitraum auf unter 10 Jahre verkürzen. Da Wärmepumpen eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren haben, bleibt nach der Amortisation noch ein langer Zeitraum mit niedrigen Heizkosten.

Wie berechne ich die Amortisationsdauer meiner Wärmepumpe?
Die Formel lautet: Nettoinvestitionskosten (nach Förderung) geteilt durch die jährliche Ersparnis (bisherige Heizkosten minus neue Betriebskosten). Lassen Sie sich von Heizma kostenlos beraten – wir zeigen Ihnen, was in Ihrer Situation konkret realistisch ist.

Welche Förderungen gibt es für Wärmepumpen in Österreich?
Über das Bundesförderprogramm „Sauber Heizen für Alle" sowie Landes- und Gemeindeförderungen sind bis zu 25.586 € möglich. Heizma übernimmt den Förderantrag kostenlos für Sie.

Lohnt sich eine Wärmepumpe auch im Altbau?
Ja – mit der richtigen Planung und gegebenenfalls ergänzenden Dämmmaßnahmen ist eine Wärmepumpe auch im Bestand wirtschaftlich. Heizma hat bereits tausende Projekte in österreichischen Eigenheimen umgesetzt, darunter viele Altbausanierungen.

Wie verkürze ich die Amortisationsdauer meiner Wärmepumpe?
Die wirkungsvollsten Maßnahmen sind: Ausschöpfung aller verfügbaren Förderungen, Wahl einer effizienten Anlage mit hoher JAZ, gute Gebäudedämmung sowie die Kombination mit einer PV-Anlage und einem Batteriespeicher, um den Stromanteil aus dem Netz zu minimieren.

Inhaltsverzeichnis

Heizma bringt Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Energiemanager schnell und einfach in jedes Zuhause – von der Planung bis zur Installation, alles aus einer Hand.

Kostenlosen Beratungstermin vereinbaren

Bewertungen Trustpilot
Bewertungen Google

Jetzt kostenlose Beratung erhalten

Jetzt kostenlose Beratung erhalten

Jetzt kostenlose Beratung erhalten

Kostenlose Beratung erhalten