Alexander Valtingojer mit Viesmann Wärmepumpe

Alexander Valtingojer

Aktualisiert am:

27.02.2026

Kategorie:

Wärmepumpe

Lesezeit:

5

Minuten

Wärmepumpe mit Photovoltaik: Die perfekte Kombination für Ihr Zuhause

Wärmepumpe mit Photovoltaik: Die perfekte Kombination für Ihr Zuhause

Wärmepumpe mit Photovoltaik: Die perfekte Kombination für Ihr Zuhause

Wärmepumpe mit Photovoltaik: Die perfekte Kombination für Ihr Zuhause

Das Wichtigste in Kürze

  • Wärmepumpe und PV-Anlage senken Ihre Heizkosten um bis zu 70 % durch Eigenstrom statt teurem Netzstrom

  • Eigenstromerzeugung deckt realistisch 30 bis 40 % des jährlichen Wärmepumpenstroms, mit Speicher bis zu 80 %

  • Das System eignet sich oft auch für sanierte Altbauten, drei einfache Kriterien entscheiden

  • Österreichische Förderungen (z. B. „Raus aus Öl und Gas") senken die Investitionskosten erheblich

Schrecken Sie auch jedes Jahr vor der Heizkostenabrechnung zurück? Für immer mehr österreichische Hausbesitzer wird das zur Vergangenheit mit der Kombination aus einer Wärmepumpe mit Photovoltaik. Diese Symbiose ist kein Zukunftstraum, sondern eine bewährte Strategie, mit der Sie Ihre Energiekosten oft mehr als halbieren können.

In der Praxis bedeutet das: Ihre Photovoltaik-Anlage liefert den kostengünstigen Strom, den Ihre Wärmepumpe braucht, um aus Umweltenergie wohlige Wärme zu erzeugen. Dieses Zusammenspiel ist der Schlüssel, um Heizkosten zu senken, Stromkosten zu reduzieren und sich von unberechenbaren Energiepreisen unabhängiger zu machen. Das steigert nicht nur Ihren Wohnkomfort, sondern auch den Wert Ihrer Immobilie.

Doch wie funktioniert dieses Zusammenspiel genau, lohnt sich die Investition und ist Ihr Haus überhaupt geeignet? Dieser Ratgeber erklärt die Funktionsweise, nennt realistische Zahlen und hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wie eine Wärmepumpe funktioniert: Heizen mit Umweltenergie

Um ein Haus zu heizen, haben wir jahrzehntelang etwas verbrannt: Öl oder Gas. Eine Wärmepumpe geht einen effizienteren Weg. Stellen Sie sie sich wie einen Kühlschrank vor, der rückwärts läuft: Statt Wärme nach außen zu leiten, sammelt sie vorhandene Wärme aus der Umgebung und bringt diese in Ihr Zuhause.

Diese kostenlose Energiequelle, die Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser, ist selbst an kühlen Wintertagen nutzbar. Um sie auf eine für die Heizung verwendbare Temperatur zu bringen, braucht die Wärmepumpe Strom. Entscheidend dabei: Dieser Strom dient nicht zur Wärmeerzeugung, sondern nur als Antrieb für den Transport.

Hier zeigt sich die wahre Stärke der Technologie. Das Stichwort lautet Jahresarbeitszahl (JAZ). Eine JAZ von 4 bedeutet: Für eine Einheit Strom erhalten Sie vier Einheiten Wärme. Die restlichen drei Viertel liefert die Natur kostenlos. Ein höherer JAZ-Wert bedeutet direkt niedrigere Heizkosten.

Ihr einziger „Treibstoff" ist also Strom. Doch was wäre, wenn Sie diesen Strom größtenteils selbst erzeugen könnten, sauber und günstig, direkt von Ihrem eigenen Dach?

Ihre persönliche Stromfabrik: Was eine PV-Anlage auf dem Dach leistet

Eine Photovoltaik-Anlage auf Ihrem Dach ist Ihr persönliches kleines Kraftwerk. Solarzellen wandeln Sonnenlicht in elektrischen Strom um, ein Wechselrichter macht daraus nutzbaren Haushaltsstrom für Licht, Geräte und Ihre Wärmepumpe.

Den selbst erzeugten Strom direkt zu verbrauchen nennt man Eigenverbrauch. Die Logik dahinter ist einfach: Jede Kilowattstunde (kWh) vom eigenen Dach, die Sie sofort nutzen, müssen Sie nicht teuer zukaufen. Im direkten Vergleich zeigt sich das Einsparpotenzial deutlich:

  • Strom aus dem Netz: ca. 35 bis 45 Cent pro kWh

  • Strom vom eigenen Dach: ca. 10 bis 14 Cent pro kWh

Ihr eigener Strom ist also nur rund ein Drittel so teuer. Wenn nun der größte Stromverbraucher im Haus, die Wärmepumpe, mit diesem günstigen Sonnenstrom betrieben wird, wird das Einsparpotenzial erst richtig deutlich.

Das Dream-Team in Aktion: Warum die Kombination so stark ist

An einem sonnigen Tag produziert Ihre PV-Anlage oft mehr Strom, als Kühlschrank und Fernseher gerade brauchen. Genau dann kann Ihre Wärmepumpe diesen kostengünstigen Strom direkt nutzen, um das Haus zu heizen oder Warmwasser vorzubereiten. Sie heizen buchstäblich mit der Kraft der Sonne.

Dieser Grad der Selbstversorgung lässt sich in einer Kennzahl messen: dem Autarkiegrad. Ohne große Verbraucher erreicht ein typisches Einfamilienhaus vielleicht 30 % Autarkie. Mit einer Wärmepumpe, die den Solarstrom clever nutzt, kann dieser Wert auf über 50 % steigen.

Das oberste Ziel ist dabei immer, den Eigenverbrauch zu maximieren. Überschüssigen Strom können Sie zwar ins Netz einspeisen und erhalten dafür eine Vergütung, aber diese Netzeinspeisung ist deutlich geringer als der Preis, den Sie für Netzstrom zahlen. Es ist also weitaus rentabler, jede selbst erzeugte Kilowattstunde im eigenen Haus zu verbrauchen.

Die Wärmepumpe ist hier der ideale Partner: Als größter Stromverbraucher kann sie flexibel dann laufen, wenn die Sonne scheint. So bleibt ein Großteil Ihres wertvollen Solarstroms direkt bei Ihnen.

Möchten Sie wissen, wie eine solche Anlage für Ihr Haus konkret aussehen könnte? Heizma plant und installiert Wärmepumpen und PV-Anlagen aus einer Hand, als eigenständiger Meisterbetrieb, nicht als Vermittler. Jetzt kostenlose Erstberatung anfordern

Funktioniert die Kombination auch im österreichischen Winter?

Die Sorge ist berechtigt: Im Winter trifft hoher Heizbedarf auf geringe Sonneneinstrahlung. Um es klar zu sagen: An dunklen, kalten Jänner-Tagen wird Ihre PV-Anlage allein den Strombedarf der Wärmepumpe nicht decken. In diesen Phasen greift die Heizung auf Netzstrom zurück, Ihre Wärmeversorgung ist dabei jederzeit gesichert.

Aber selbst an grauen Wintertagen lohnt sich die Kombination. Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach, die die Wärmepumpe nutzt, ist eine, die Sie nicht teuer zukaufen müssen. Und die Wärmepumpe arbeitet ohnehin weit effizienter als eine alte Öl- oder Gasheizung, der Solarstrom ist ein zusätzlicher Bonus.

Betrachtet man das ganze Jahr, zeigt sich das wahre Sparpotenzial: Realistisch lassen sich etwa 30 bis 40 % des jährlichen Strombedarfs der Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom decken. Das ist eine enorme Ersparnis und der Einstieg in echte Energieunabhängigkeit. Wer noch mehr herausholen möchte, denkt über den nächsten logischen Schritt nach.

Für volle Unabhängigkeit: Wann sich ein Stromspeicher lohnt

Tagsüber produziert Ihre PV-Anlage oft mehr Strom, als gerade gebraucht wird. Dieser Überschuss fließt ohne Speicher für eine geringe Vergütung ins Netz, abends müssen Sie wieder teuren Netzstrom kaufen. Genau diese Lücke schließt ein Batteriespeicher.

Stellen Sie sich ihn wie einen großen, intelligenten Akku für Ihr Zuhause vor: Er speichert den Überschuss vom Tag und gibt ihn abends wieder ab, bevor auch nur eine Kilowattstunde aus dem Netz kommt.

Was bedeutet das in Zahlen? Während eine PV-Anlage allein den Eigenverbrauch des Wärmepumpenstroms auf 30 bis 40 % steigert, katapultiert ein gut dimensionierter Speicher diesen Wert auf 60 bis 80 %. Der Autarkiegrad steigt deutlich, und jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist eine, die Sie nicht zu steigenden Preisen einkaufen müssen.

Die Frage „Wärmepumpe mit oder ohne Stromspeicher?" ist letztlich eine Frage der Priorität. Das System funktioniert auch ohne Speicher hervorragend. Der Speicher ist die Kür, eine Investition für maximale Unabhängigkeit von Strompreisen.

Passt das System zu meinem Haus? Checkliste für Alt- und Neubau

Die gute Nachricht: Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik ist längst nicht mehr nur für den Neubau. Viele Hausbesitzer unterschätzen, wie gut auch ein sanierter Altbau geeignet ist. Entscheidend sind drei konkrete Faktoren:

  1. Dämmzustand: Wie gut hält Ihr Haus die Wärme? Bereits erneuerte Fenster oder eine gedämmte oberste Geschossdecke machen einen großen Unterschied. Eine Wärmepumpe arbeitet am sparsamsten, wenn die erzeugte Wärme nicht sofort wieder entweicht.

  2. Vorlauftemperatur: Das ist der entscheidende Wert. Ideal für eine Wärmepumpe sind Vorlauftemperaturen unter 55 °C. Prüfen Sie die Einstellung an Ihrem alten Heizkessel an einem kalten Wintertag oder fragen Sie Ihren Heizungsfachmann.

  3. Heizflächen: Fußbodenheizungen sind perfekt, aber kein Muss. Auch ausreichend große Heizkörper funktionieren mit niedrigen Vorlauftemperaturen gut.

Erfüllt Ihr Haus zwei oder alle drei Kriterien? Dann sind die technischen Voraussetzungen sehr wahrscheinlich gegeben. Damit rückt die nächste entscheidende Frage in den Fokus: Was kostet das, und was bekommen Sie vom Staat zurück?

Kosten und Ersparnis: Was die Anlage kostet und ab wann sie sich rechnet

Eine solche Modernisierung ist eine größere Investition. Für ein typisches österreichisches Einfamilienhaus sollten Sie für das Komplettpaket aus Wärmepumpe, PV-Anlage, eventuell Stromspeicher und Installation mit Kosten zwischen 35.000 und 55.000 Euro rechnen. (Preise variieren je nach Haustyp, Anlagengröße und Konfiguration, individuelle Angebote auf Anfrage.)

Der wahre Wert zeigt sich aber nicht auf der Kaufrechnung, sondern auf Ihren zukünftigen Energieabrechnungen.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Wer heute 3.000 Euro pro Jahr für Heizöl oder Gas ausgibt, zahlt mit dem neuen System oft nur noch rund 900 Euro für den restlichen Netzstrom. Das ergibt eine jährliche Ersparnis von über 2.000 Euro, die Jahr für Jahr in Ihrer Haushaltskasse bleibt.

Die Investition amortisiert sich dadurch über die Jahre von selbst. Und das Beste: Sie müssen diese Summe nicht allein stemmen. Der österreichische Staat fördert den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen großzügig.

Österreichische Förderungen nutzen: So sichern Sie sich bis zu 25.586 €

In Österreich gibt es attraktive Förderprogramme für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme. Über das Programm Sanierungsoffensive" sowie weitere Bundes- und Landesförderungen können Hausbesitzer Zuschüsse von bis zu 25.586 Euro erhalten.

Damit Sie keine Förderung verpassen, empfiehlt sich dieser Weg:

  1. Fachbetrieb mit Förderservice beauftragen: Heizma übernimmt den gesamten Förderantrag für Sie, kostenlos und ohne zusätzlichen Aufwand Ihrerseits.

  2. Angebot und Planung einholen: Auf Basis einer konkreten Planung erhalten Sie ein verbindliches Angebot mit realistischen Einsparzahlen.

  3. Antrag vor Vertragsabschluss stellen: Das ist entscheidend, denn Förderanträge müssen in der Regel eingereicht werden, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben.

Mit Heizmas kostenlosem Förderservice begleiten wir Sie durch den gesamten Prozess. Als eigenständiger Meisterbetrieb, kein Vermittler, übernehmen wir Planung, Installation und Förderabwicklung aus einer Hand. Über 1.000 realisierte Projekte pro Jahr sprechen für sich.

Und damit der Einstieg so niedrigschwellig wie möglich ist: Bei Heizma ist 0 € Anzahlung möglich, die Finanzierung startet ab 75 €/Monat.

Fazit: Wärmepumpe mit Photovoltaik, der smarteste Schritt für österreichische Hausbesitzer

Die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Anlage ist keine Zukunftsvision, sondern eine bewährte Strategie für mehr Unabhängigkeit und dauerhaft niedrigere Energiekosten. Sie erzeugen Ihren eigenen Strom, heizen damit effizient und profitieren dabei von großzügiger staatlicher Unterstützung.

Egal ob Neubau oder sanierter Altbau: Wenn Sie Ihre Gas- oder Ölheizung ersetzen möchten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

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FAQ: Wärmepumpe mit Photovoltaik, die häufigsten Fragen

Wie spielen Wärmepumpe und Photovoltaik zusammen?  Die PV-Anlage erzeugt günstigen Solarstrom (ca. 10 bis 14 ct/kWh), den die Wärmepumpe als Antriebsenergie nutzt, um kostenlose Umweltwärme ins Haus zu holen. Läuft die Wärmepumpe bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint, etwa für Heizung oder Warmwasser, steigt der Eigenverbrauch und damit der Autarkiegrad auf über 50 % im Jahresmittel.

Funktioniert die Kombination auch im österreichischen Winter zuverlässig?  Ja, die Wärmeversorgung ist immer gesichert. An dunklen Wintertagen deckt die PV den Strombedarf nicht vollständig, die Anlage bezieht dann Netzstrom. Aber über das gesamte Jahr lassen sich realistisch 30 bis 40 % des Wärmepumpenstroms durch Solarstrom abdecken. Da die Wärmepumpe ohnehin sehr effizient arbeitet (Stichwort JAZ), lohnt sich die Kombination ganzjährig.

Brauche ich unbedingt einen Batteriespeicher?  Nein. Die Kombination aus Wärmepumpe und PV funktioniert auch ohne Speicher sehr gut. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil von 30 bis 40 % auf rund 60 bis 80 % und lohnt sich besonders, wenn maximale Unabhängigkeit Priorität hat. Er ist die sinnvolle Ergänzung, aber keine Voraussetzung.

Ist mein Altbau für Wärmepumpe und PV geeignet?  Oft ja. Entscheidend sind drei Punkte: gute Dämmung (Fenster, oberste Geschossdecke), eine Vorlauftemperatur unter 55 °C und ausreichend große Heizflächen. Erfüllt Ihr Haus zwei oder mehr dieser Kriterien, sind die Voraussetzungen für effizienten Betrieb sehr gut. Heizma prüft das kostenlos im Rahmen einer unverbindlichen Beratung.

Welche Förderungen gibt es in Österreich für Wärmepumpe und PV?  Über das Programm „Sanierungsoffensive" sowie Landes- und Bundesförderungen können österreichische Hausbesitzer Zuschüsse von bis zu 25.586 Euro erhalten.

Heizma übernimmt die gesamte Förderabwicklung kostenlos für Sie.

Inhaltsverzeichnis

Heizma bringt Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Energiemanager schnell und einfach in jedes Zuhause – von der Planung bis zur Installation, alles aus einer Hand.

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