Das Wichtigste in Kürze
Luft-Wärmepumpen sind die am häufigsten installierte Heizlösung in Österreich – keine Bohrung, keine Genehmigung notwendig.
Moderne Geräte erreichen eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von bis zu 5 und wandeln 1 kWh Strom in bis zu 5 kWh Wärme um.
Kühlfunktion im Sommer inklusive – ideal kombiniert mit einer PV-Anlage.
Förderungen bis zu 25.586 € verfügbar – Heizma übernimmt die Antragstellung kostenlos.
Heizma installiert ausschließlich Viessmann und Lambda – zwei der effizientesten Luft-Wärmepumpen am Markt.
Die Luft-Wärmepumpe ist heute die meistgewählte Heizlösung beim Kesseltausch in Österreich – und das aus guten Gründen. Sie kommt ohne Erdbohrung aus, lässt sich schnell installieren und arbeitet auch bei winterlichen Temperaturen effizient. Wir erklären, was für eine Luft-Wärmepumpe spricht, welche Einschränkungen es gibt und wie Sie das Beste aus Ihrer Anlage herausholen.
Was ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe entnimmt der Außenluft Wärmeenergie und überträgt diese auf das Heizwasser im Gebäude. Das Prinzip funktioniert wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt: Statt Kälte nach innen zu transportieren, wird Wärme von außen nach innen geführt.
Das Ergebnis: Aus 1 kWh Strom entstehen 3 bis 5 kWh Heizwärme. Dieser Wirkungsgrad wird als Jahresarbeitszahl (JAZ) oder COP (Coefficient of Performance) angegeben. Moderne Geräte wie die Lambda EU13 oder Viessmann Vitocaldens erreichen Spitzenwerte von JAZ 4 bis 5. Auch bei niedrigen Außentemperaturen.
Die Vorteile der Luft-Wärmepumpe im Überblick
1. Einfache Installation – keine Bohrung notwendig
Anders als Erdwärmepumpen (Sole-Wasser) braucht eine Luft-Wärmepumpe weder Tiefenbohrung noch Flächenkollektoren. Das Außengerät wird außen am Gebäude aufgestellt, das Innengerät im Keller oder Technikraum. Die Installation dauert in der Regel 1 bis 2 Tage – ohne große Bauarbeiten.
2. Hohe Effizienz auch bei Kälte
Moderne Luft-Wärmepumpen arbeiten bis zu Außentemperaturen von minus 20°C zuverlässig. Invertergeregelte Kompressoren passen die Leistung stufenlos dem Bedarf an – das spart Strom und schont das Gerät. Lambda setzt dabei auf das natürliche Kältemittel Propan (R290), das besonders klimafreundlich und effizient ist.
3. Kühlfunktion im Sommer
Viele Luft-Wasser-Wärmepumpen können im Umkehrbetrieb kühlen. Im Sommer wird die Anlage zum klimaschonenden Klimagerät – ideal in Kombination mit einer PV-Anlage, die genau dann am meisten Strom produziert, wenn gekühlt werden soll. Das erhöht den Eigenverbrauch und senkt die Betriebskosten gleichzeitig.
4. Geringer Platzbedarf
Für Gebäude ohne Garten oder mit kleinem Grundstück ist die Luft-Wärmepumpe oft die einzige realistische Wahl. Außengerät und Innengerät benötigen wenig Platz und lassen sich flexibel positionieren.
5. Warmwasserbereitung inklusive
Luft-Wärmepumpen übernehmen neben der Raumheizung auch die Warmwasserbereitung. Ein separater Boiler entfällt. Das vereinfacht die Haustechnik und senkt die laufenden Kosten.
6. Förderfähig in Österreich
Luft-Wärmepumpen werden in Österreich durch Bundes- und Landesförderungen unterstützt. Beim Kesseltausch sind bis zu 7.500 € Bundesförderung möglich, im Rahmen der Förderung "Sauber Heizen für Alle" sogar bis zu 25.586 €. Heizma übernimmt den gesamten Förderservice kostenlos.
Nachteile der Luft-Wärmepumpe – und wie man damit umgeht
Ehrlichkeit gehört zur Beratung: Eine Luft-Wärmepumpe hat gegenüber Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen eine etwas niedrigere Effizienz bei sehr tiefen Temperaturen. Die häufigsten Einwände im Faktencheck:
"Zu laut" – Moderne Geräte liegen bei 35 bis 45 Dezibel in 3 Metern Abstand, vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch. Mit korrekter Aufstellung sind Schallprobleme kein Thema.
"Im Winter zu ineffizient" – Aktuelle Geräte (z. B. Lambda EU13) arbeiten bis minus 20°C mit hoher JAZ. Im österreichischen Klima ist das mehr als ausreichend.
"Vereist im Winter" – Moderne Wärmepumpen verfügen über automatische Abtaufunktionen. Dieser Prozess läuft im Hintergrund ab und beeinträchtigt den Betrieb kaum.
Luft-Wärmepumpe vs. Erdwärmepumpe: Was passt besser?
Kriterium | Luft-Wärmepumpe | Erdwärmepumpe |
|---|---|---|
Installation | Einfach, ohne Bohrung | Aufwendig, Tiefenbohrung nötig |
Anschaffungskosten | Niedriger | Höher |
Effizienz (JAZ) | 3 bis 5 | 4 bis 5 |
Temperaturen | Bis -20°C | Unabhängig von Außentemperatur |
Kühlfunktion | Ja (bei geeignetem Gerät) | Begrenzt möglich |
Platzbedarf | Gering | Groß (Grundstück nötig) |
Für die meisten Einfamilienhäuser in Österreich ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die wirtschaftlich und praktisch sinnvollste Lösung. Heizma empfiehlt ausschließlich Viessmann und Lambda – zwei Geräte, die in unabhängigen Tests und Praxisprojekten konstant zu den effizientesten am Markt zählen.
Für wen eignet sich die Luft-Wärmepumpe?
Neubau: Ideale Heizlösung – von Anfang an auf niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt.
Sanierung / Kesseltausch: Ersatz für öl- oder gasbetriebene Heizungen mit staatlicher Förderung.
Gebäude ohne Garten: Keine Fläche für Erdkollektoren nötig.
PV-Besitzer: Perfekte Kombination – Solarstrom direkt für Heizung und Kühlung nutzen.
Heizma ist eigenständiger Meisterbetrieb mit über 1.000 installierten Projekten pro Jahr und 75 Mitarbeitern. Finanzierung ab 130 €/Monat, 0 € Anzahlung. Jetzt kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren: Unverbindlich anfragen






