Das Wichtigste in Kürze
PV und Wärmepumpe ergänzen sich ideal: Überschussstrom heizt und kühlt effizient
Ohne Speicher: ca. 30 % PV-Deckung des WP-Strombedarfs; mit Batteriespeicher: 70–80 %
Förderungen bis zu 25.586 € kombinierbar – Heizma übernimmt den Förderservice kostenlos
Der Energiemanager Optima steuert alle Systeme automatisch für maximalen Eigenverbrauch
Nachrüstung ist möglich – sowohl PV zur WP als auch WP zur bestehenden PV-Anlage
Wer eine Wärmepumpe betreibt, zahlt monatlich Stromkosten und wer eine PV-Anlage besitzt, produziert tagsüber mehr Strom als er verbraucht. Die Lösung liegt auf der Hand: Beide Systeme zusammenzuführen. Die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe ist heute eine der wirtschaftlichsten Entscheidungen, die Haushalte in Österreich für ihre Energieversorgung treffen können.
Warum PV und Wärmepumpe so gut zusammenpassen
Eine Wärmepumpe ist technisch gesehen ein sehr effizienter Stromverbraucher: Sie wandelt 1 kWh Strom in 3 bis 5 kWh Wärme um – das nennt sich Jahresarbeitszahl (JAZ). Gleichzeitig produziert eine PV-Anlage tagsüber günstigen Eigenstrom, der ins Netz eingespeist oder selbst genutzt werden kann.
Der Haken ohne Abstimmung: Die PV-Anlage liefert viel Strom zur Mittagszeit, die Wärmepumpe heizt aber vor allem morgens und abends. Mit intelligentem Energiemanagement lässt sich genau das lösen.
Die Wärmepumpe als idealer Solarstrom-Abnehmer
Wärmepumpen haben einen entscheidenden Vorteil: Sie können thermische Energie speichern. Das Gebäude selbst fungiert als Wärmespeicher. Läuft die Wärmepumpe tagsüber auf PV-Strom und heizt das Haus auf, bleibt es abends warm – ohne dass weiterer Strom benötigt wird. Das erhöht den Eigenverbrauch deutlich, ohne dass ein teurer Batteriespeicher zwingend notwendig ist.
Ein weiterer Pluspunkt: Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen wie Viessmann und Lambda können im Sommer auch kühlen. In den sonnenreichen Monaten, wenn die PV-Anlage am meisten produziert, läuft die Wärmepumpe im Kühlbetrieb – und verbraucht dabei wieder Solarstrom. Die Synergie funktioniert also das ganze Jahr.
Wie die Kombination in der Praxis funktioniert
Das Grundprinzip: Überschüssiger PV-Strom wird vorrangig zur Wärmepumpe geleitet, statt ins Netz eingespeist zu werden. Dafür braucht es eine Steuerungseinheit, die Erzeugung und Verbrauch in Echtzeit abgleicht.
Eigenverbrauch ohne Speicher vs. mit Batteriespeicher
Ohne Batteriespeicher lässt sich über das Gesamtjahr etwa 30 % des Strombedarfs der Wärmepumpe durch PV-Strom decken – allein durch die Steuerung der Laufzeiten. Mit einem Batteriespeicher steigt dieser Anteil auf 70 bis 80 %. Das macht die Kombination aus PV, Wärmepumpe und Batteriespeicher zur umfassendsten Lösung für maximale Energieunabhängigkeit.
Konfiguration | PV-Deckungsanteil WP-Strombedarf |
|---|---|
PV + WP (ohne Speicher) | ca. 30 % |
PV + WP + Batteriespeicher | 70–80 % |
Dimensionierung: Wie groß müssen PV und Wärmepumpe sein?
Eine grobe Faustregel für die Planung:
Wärmepumpenleistung: Richtet sich nach dem Heizwärmebedarf des Gebäudes. Für ein gut gedämmtes Einfamilienhaus sind 6–10 kW typisch.
PV-Anlage: Mindestens 5–10 kWp, um genug Überschussstrom für die Wärmepumpe zu erzeugen. Für maximalen Eigenverbrauch mit Speicher empfehlen wir 10–15 kWp.
Batteriespeicher: 5–15 kWh Kapazität, je nach PV-Größe und Verbrauchsprofil.
Die genaue Auslegung hängt vom Gebäude, der Nutzfläche und dem Haushaltsstrom ab. Heizma erstellt im Rahmen des kostenlosen Beratungsgesprächs eine individuelle Berechnung.
Intelligentes Energiemanagement: Der Optima von Heizma
Damit PV-Strom und Wärmepumpe optimal zusammenarbeiten, braucht es eine intelligente Steuerung. Heizmas eigener Energiemanager Optima übernimmt genau diese Aufgabe: Er koordiniert in Echtzeit die Erzeugung der PV-Anlage, den Ladezustand des Speichers und den Strombedarf der Wärmepumpe.
Der Optima priorisiert dabei immer den Eigenverbrauch: Zuerst Direktverbrauch, dann Speicherladung, dann Netzeinspeisung. Das Ergebnis ist eine spürbar niedrigere Stromrechnung, ohne manuelle Eingriffe.
Kosten, Amortisation und Förderungen in Österreich
Die Investition in eine Kombination aus PV-Anlage, Wärmepumpe und Batteriespeicher liegt je nach Gebäudegröße und Konfiguration bei rund 20.000 bis 40.000 € (Preise variieren je nach Gebäude und Konfiguration). Durch verfügbare Förderungen und laufende Einsparungen amortisiert sich die Anlage in vielen Fällen innerhalb von 8 bis 12 Jahren.
Relevante Förderungen:
Bundesförderung Wärmepumpe: bis zu 7.500 € über den Klima- und Energiefonds (für Kesseltausch)
Landesförderung "Sauber Heizen für Alle": bis zu 25.586 € bei umfassender Sanierung mit Wärmepumpe
PV-Förderung (EAG): Investitionszuschüsse je kWp installierter Leistung
Landesförderungen: je nach Bundesland zusätzliche Zuschüsse
Heizma übernimmt den gesamten Förderservice kostenlos – von der Antragstellung bis zur Abrechnung. Mehr dazu auf der Förderservice-Seite.
Nachrüsten: PV zur bestehenden Wärmepumpe (oder umgekehrt)
Sie haben bereits eine Wärmepumpe und möchten eine PV-Anlage nachrüsten? Kein Problem. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen – auch ältere Modelle – lassen sich über externe Steuerungseinheiten mit einer PV-Anlage koppeln. Umgekehrt gilt dasselbe: Wer bereits eine PV-Anlage betreibt, kann die Wärmepumpe so konfigurieren, dass sie vorrangig bei hoher Solarproduktion läuft.
Heizma analysiert im Beratungsgespräch, welche Nachrüstlösung zu Ihrer bestehenden Anlage passt – und was sich rechnet.
Jetzt unverbindliches Angebot anfordern: Lassen Sie Ihre individuelle PV-Wärmepumpen-Kombination von Heizma planen.






